Roman Daucher und Fadi Merza

© Lisa Trompisch

Stars Austropromis
05/28/2020

Wie Fadi Merza und Roman Daucher mit ihren Fitnessstudios ums Überleben kämpfen

Warum Puls4-Fitnesscoach Roman Daucher und Thaibox-Weltmeister Fadi Merza jetzt bangen.

von Lisa Trompisch, Stefanie Weichselbaum

Ab morgen, Freitag, hat das oft improvisierte Training in den eigenen vier Wänden ein Ende – die Fitnessstudios öffnen wieder. Wie das genau vonstattengehen soll, ist allerdings noch nicht so klar, wie Thaibox-Weltmeister und Besitzer des Boxstudios „Team Merza Academy“ Fadi Merza gegenüber dem KURIER sagt. „Wir wissen nicht, wie es genau ablaufen wird mit den ganzen Auflagen. Bis jetzt kennt sich da wirklich keiner aus. Wir haben überall angerufen, bekommen aber keine exakten Anweisungen.“ Vorkehrungen wurden aber dennoch getroffen.

„Wir werden die Trainingsflächen markieren, damit jeder eine freie Fläche zum Trainieren hat“, so Merza. Außerdem werde es keine Partnerübungen geben, da hierbei der Abstand nicht gewährleistet werden könne. „Wir werden das Training umstellen. Viel Schattenboxen, viel Sandsack-Arbeit.“

Etwas mehr weiß Puls4-Fitnesscoach Roman Daucher, dem das Fitnessstudio „Urban Fitness“ gehört. „Das Hauptelement werden die zwei Meter Abstand sein. Unsere Trainer haben auch die Aufgabe, viertelstündlich durchzugehen und jedes einzelne Gerät durchzuputzen. Deshalb fungiert der jetzt in einem ersten Schritt nicht als Trainer an sich, sondern als Putzkraft.“

Außerdem würden Gesichtsmasken und Einweghandschuhe für jedes Mitglied kostenfrei zur Verfügung gestellt. „Und wir überlegen auch, Plexiglas-Trennwände zwischen den Geräten zu installieren.“ In den Gruppentrainings „haben wir am Boden durch Aufklebungen gekennzeichnete Kästchen, aus denen sich die Leute nicht hinausbewegen dürfen.“

Eine erneute Zwangsschließung wäre für Daucher undenkbar. „Es war jetzt schon Spitz auf Knopf und ist es immer noch. Da bin ich ganz ehrlich. Wir kämpfen ums Überleben.“

Für Fadi Merza ist die Rückkehr zur Normalität allerdings noch nicht greifbar. „Ich glaube, wir sind von der Normalität weit entfernt.“ Eine gute Sache hatte die Kreise für ihn allerdings doch: Zeit mit seinem Sohn Michel (5). „Ich habe das genossen. Wir haben Fahrradfahren gelernt. Darauf bin ich ganz stolz.“

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