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Werner Auer und Erich Furrer verraten, ob Irren wirklich männlich ist

Die beiden Künstler stehen ab Ende September mit ihrem neuen Programm „Irren ist männlich“ auf der Bühne.
Werner Auer und Erich Furrer im Gespräch sitzen lachend in roten Sesseln, der eine in dunklem, der andere in hellem Anzug.

Kennengelernt haben sich die beiden Künstler Werner Auer und Erich Furrer über Furrers Ehefrau Gabriela Benesch. Ende September stehen sie gemeinsam auf der Bühne.

Eigentlich hat der gebürtige Niederösterreicher Werner Auer ja Hochbau studiert und war auch lange in diesem Beruf tätig, aber „ich hab dann Gott sei Dank die Abzweigung gefunden und durfte mich zur Gänze der Kunst widmen. Das war 2005 und seitdem bin ich sehr happy“, wie er in der KURIER-TV–Sendung „Herrlich ehrlich – Menschen hautnah“ erzählt.

Die ganze Sendung: 

Herrlich ehrlich: Werner Auer und Erich Furrer

Er ist Musicaldarsteller, Sänger, Regisseur, Kabarettist, Moderator und seit 1999 auch Intendant der Felsenbühne Staatz. Ab 24. Juli wird da übrigens das Musical „Ghost - Nachricht von Sam“ gegeben.

Erich Furrer ist in Wien geboren, kam aber als Fünfjähriger in die Schweiz. „Ja, eine Rückholung war das. Mein Vater hat gesagt, fünf Jahre Österreich, das reicht“, erzählt er lachend. Er hat Fotografie gelernt, ließ sich dann aber von einem Freund, der Schauspieler war, zu diesem Beruf inspirieren. Mittlerweile ist Furrer nicht nur Diplom-Schauspieler, sondern auch Kabarettist, Autor und Regisseur.

Zwei Männer und eine Frau sitzen in einem Fernsehstudio in roten Sesseln vor Bildschirmen und unterhalten sich.

Werner Auer und Erich Furrer im "Herrlich ehrlich"-Studio mit Lisa Trompisch

„Irren ist männlich“ heißt das gemeinsame Programm von Auer und Furrer, welches am 29. September in der Wiener Komödie am Kai Premiere feiert. Als Basis dient die „Komödie der Irrungen“ von Shakespeare, die Erich Furrer überarbeitet hat. Und natürlich darf auch viel Musik nicht fehlen. „Das ist wieder Werners Input. Werner ist eine Jukebox“, schmunzelt Furrer.

Eine Frau muss es richten

Zusammengehalten wird das Ganze aber wieder von einer Frau, nämlich von Gabriela Benesch, die die Regie übernimmt. „Wir haben die Gabriela als ausgleichende Kraft. Wir beide würden vermutlich nie zu einem Ende kommen. Es würde sich aufschaukeln und aufschaukeln und wäre eine never ending story“, lacht Auer. 

„Die Gabriela hat ja ein Talent, Dinge zu erkennen, dramaturgisch und auch werbemäßig. Was muss man wann tun? Ich bin nicht immer damit einverstanden, leider hat sie meistens recht, muss ich sagen. Ist halt so. Irren ist männlich“, so Furrer.

Also, ist Irren jetzt tatsächlich männlich? 

„Persönlich glaube ich, dass beide Geschlechter oder wie viele Geschlechter es auch immer gibt, alle irren und sich verirren können. Das ist kein rein männliches Phänomen. Ich glaube, wir haben alle unsere Möglichkeiten, uns einmal zu verirren oder in die Irre geleitet zu werden. Es ist einfach ein schöner Titel und wir nehmen diese Bürde auf uns, um dem Stück einen schönen Titel zu geben“, so Auer dazu.

„Es hat andere Auswirkungen manchmal, wenn Männer sich irren. Wenn Frauen sich irren, ist es im Kleinen vielleicht anstrengender für die Männer, aber wenn Männer sich irren oder auf etwas beharren, das kann unter Umständen schon auch ganz andere Folgen haben. Also mitunter bis zu Krieg“, so Furrer.

Hollywood-Diva Joan Collins hat einmal gesagt: „Das Problem mit manchen Männern ist, dass sie glauben, sie hätten recht.“ Dem kann Auer nur zustimmen: „Gescheite Frau!“

Warum Werner Auer 700 Gummienten zu Hause stehen hat („Es muss jede Ente ihre Geschichte haben.“), welche anderen Projekte Erich Furrer noch in der Pipeline hat, wie Frauen Männer besser verstehen können und noch viel mehr zum gemeinsamen Programm, sehen Sie im Video oben.

„Herrlich ehrlich - Menschen hautnah“ gibt's immer sonntags um 18.30 Uhr auf KURIER TV.

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