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Was „Kommissar Rex“-Star Ferdinand Seebacher mit Arnold Schwarzenegger zu tun hat

Der „Kommissar Rex“-Schauspieler besuchte seine alte Heimat Schladming, erinnert sich zurück und verrät seinen Zugang zu seinem Beruf.
Ein Mann in einem bordeauxroten Poloshirt sitzt entspannt in einem Sessel neben einer Menükarte mit der Aufschrift „nōa“ in einem hellen Raum.

Die letzten Monate waren intensiv für den Schauspieler Ferdinand Seebacher (37). Im April wurden die ersten sechs Folgen der Neuauflage von „Kommissar Rex“ erstmals ausgestrahlt, und erst vor wenigen Wochen drehte er den zweiten Teil von „Herzklang“ mit Melissa Naschenweng

„Wir haben uns beim ersten Teil schon sehr gut verstanden. Wir sind uns in der Seele sehr ähnlich, weil sie auch in einem Wirtshaus aufgewachsen ist (Anm.: Seebachers Onkel hat auch ein Wirtshaus) und auch so bodenständig ist“, erzählte er dem KURIER.

Heimatbesuch

Nach den Dreharbeiten zog es ihn in seine Heimat Schladming, wo er ins Hotel Nōa kam, um auszuspannen – und auch, um im Sport ein wenig Ausgleich zu finden. „Schladming wird immer meine Heimat bleiben. Hier bin ich sozialisiert worden. Ich habe da so viel erlebt, gelernt und mitgenommen. Dieses Gefühl wird immer bleiben.“ 

Wobei, wenn man es ganz genau nimmt, ist Ferdinand Seebacher ja in Oberndorf in Salzburg geboren. Das hört er aber gar nicht gerne und lacht, als er darauf angesprochen wird. „Ich war ein geplanter Kaiserschnitt, und das ging in Schladming nicht. Das nächstnähere Krankenhaus mit dieser Station war in Oberndorf, aber sonst habe ich mit Oberndorf genau nichts am Hut und versuche das auch ständig loszuwerden, aber aus irgendeinem Grund kommt das immer wieder um die Kurve. Ich bin ein Schladminger, geboren und aufgewachsen“, verleiht er seinen Worten noch einmal Nachdruck.

Das ganze Interview

Für Seebacher ist es auch besonders wichtig, nie die Bodenhaftung zu verlieren. Denn seine Eltern hatten eine Gärtnerei, wo er auch immer wieder mitgearbeitet hat, sein Onkel hatte neben dem Wirtshaus noch ein Raftingunternehmen, wo Seebacher auch gejobbt hat, und im Winter war er als Skilehrer auf den Pisten unterwegs.

Pragmatischer Zugang

„Die Erdung, die ich da mitbekommen habe, trage ich auch in meinen Job. Auch wenn ich in der Öffentlichkeit stehe, aus der Flimmerkiste lache und eine Person des öffentlichen Lebens bin, ist das trotzdem ein Beruf und ich bin dahingehend ein Dienstleister. Ich werde bezahlt dafür, dass ich dorthin gehe, einen Text aufsage und wieder gehe“, sieht er es sehr pragmatisch. Denn in seiner Kindheit und Jugend war „alles sehr weit weg von Kunst und Kultur“.

Wobei, nicht ganz, denn als er sich weiter erinnert, erzählt er dann auch, dass seine Oma väterlicherseits Aquarelle gemalt und Laientheater gespielt hat. Und seine zweite Oma war mit Aurelia Schwarzenegger befreundet, der Mama von Arnold Schwarzenegger

Der „Terminator“ hatte Ferdinand Seebacher als kleines Kind auf dem Arm. „Ich war zehn, als die Aurelia gestorben ist. Ich glaube, damals habe ich das noch gar nicht so richtig am Schirm gehabt, wer der Arnold eigentlich ist. Aber vielleicht wurde da schon ein kleiner Samen gesät, der später ausgewachsen ist.“

Nach dem Kurzurlaub in der alten Heimat geht’s für Seebacher in einen intensiven Herbst. „Mein kompletter Fokus ist jetzt auf ,Kommissar Rex‘. Das wird dann eh bis zum nächsten Sommer gehen, denn wir drehen wieder sechs neue Folgen.“

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