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25.10.2018

Warum Marion Mitterhammer jetzt mit der Polizei zu tun hat

Die Schauspielerin sorgt bald bei "CopStories" als taffe Staatsanwältin für Recht und Ordnung

Seit fast 30 Jahren ist sie im Geschäft, hat ein großes Rollen-Repertoire vorzuweisen – und jetzt sind es ausgerechnet zwei Staatsanwältinnen, denen die gebürtige Steirerin Marion Mitterhammer (53) auf dem Bildschirm Leben einhaucht. Für die ARD schlüpft sie im „Der Prag-Krimi“ in die Rolle einer solchen und ab 6. November verkörpert sie in der beliebten ORF-Serie „CopStories“ Lydia Leitner, ebenfalls Staatsanwältin.

„Mir gefällt, dass sie jemand ist, der von außen neu dazukommt und das sehr beobachtet und eine gewisse Ironie hat und eine Raffiniertheit. Das sind alles Sachen, die ich toll finde, wenn das jemand hat. Ich hab’s selber nicht, aber ich finde das herrlich zu spielen“, lacht Mitterhammer, bei der momentan auch im Privatleben die Polizei ein und aus geht, wie sie im KURIER-Interview verrät. „Es gibt jemanden in unserem Freundeskreis, der ein ranghoher Polizist ist. Er hat mich zu einer ganz besonderen Geschichte inspiriert. Er hat mir viel erzählt, was es alles gibt und wie schwierig diese Arbeit ist und wie viel da auch manchmal auszuhalten ist“, erzählt sie. Und diese Geschichte möchte Mitterhammer nun als Produzentin verwirklichen.

„Ich merke, dass ich viele Jahre Dinge nicht versucht habe, weil ich Angst gehabt habe, dass es eh nix wird. Und diese Angst habe ich zum Beispiel nicht mehr, weil: Was soll passieren? Dann wird’s halt nix, aber ich hab es zumindest versucht. Es gibt nix Gutes außer man tut es, sagte Kästner. Noch lieber ist mir der Spruch ,Du kannst im Lotto nicht gewinnen, wenn du dir kein Los kaufst’. Das ist zum Beispiel etwas, was im Moment ziemlich prägend ist. Dass man Dinge versucht und mal so ein bisschen über den Horizont hinausschaut. Ich meine, dass man einfach sagt: ,Ich produziere jetzt etwas’. Das ist ja auch etwas, das durchaus mit Mut zu tun hat“, so Mitterhammer.

Und dann gesteht sie noch augenzwinkernd, dass sie ihren Ehemann (Regisseur Hans-Günther Bücking) beim Autofahren manchmal bremsen muss. „Meine Aufgabe als Co-Pilot ist, darauf zu achten, Radarkontrollen zu orten. Begegnungen mit der Polizei muss ich also vorher schon abschmettern. Ich bin dafür zuständig, die Geschwindigkeit zu drosseln.“