Ursula Strauss: „Ich versuche mich auf das Positive zu konzentrieren“

Ursula Strauss
Wie die "Schnell ermittelt"-Kommissarin Ursula Strauss die Coronakrise meistert.

Auch die Dreharbeiten für die nächste Staffel „Schnell ermittelt“ sind vorerst einmal auf Eis gelegt, die beliebte TV-Kommissarin Ursula Strauss (45) verbringt also momentan auch viel Zeit zu Hause.

„Ich habe ja das große Glück, nach zweiwöchiger streng eingehaltener Quarantäne, jetzt einen Garten zu haben, in dem ich werken kann. Das tue ich sehr gerne und das tut mir auch sehr gut“, so die gebürtige Niederösterreicherin im Interview mit dem KURIER.

„Anfangs war es sehr schwer, die Distanzierung durchzusetzen, weil mit Distanz immer ein Schmerz verbunden ist. Da sie nun zur Schutzmaßnahme wurde, dauert es ein bisserl, bis sich alle ganz sicher sind, dass das Ausweichen nicht böse und als ein Affront gegen einen gesehen wird“, sagt Strauss. „Aber schön langsam wird es begreiflicher, dass das nun mal gerade so ist und dass genau diese Distanz Leben schützt“, meint sie.

Strauss wehrt sich nicht gegen die Krise, sondern, „ich versuche mich auf das Positive zu konzentrieren.“ Besonders freut sie sich auf die Zeit danach, wenn sie ihre Mama wieder umarmen kann. Bis dahin nutzt die Mimin die Zeit auch zur Entschleunigung.

„Ich mache zum Beispiel jeden Tag eine Stunde Sport, hauptsächlich Yoga. Das tut dem Körper und der Seele gut“, so die Schauspielerin, die vor kurzem in der neuen ORF-Serie „Wischen ist Macht“ zu sehen war, zur NÖN.

Für diese Rolle wurde sie auch für eine KURIER-ROMY nominiert. „Humorvolle Rollen sind immer eine Herausforderung. Aber ich habe mir gedacht: Wer nicht wagt, nicht gewinnt. Auch keine ROMY.“

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