Tosca-Premiere: Daniel Serafin rührt mit Worten über seinen Vater
Matthias Grün (Esterhazy Betriebe GmbH), Ministerin Eva-Maria Holzleitner und Daniel Serafin.
Eine Zeitreise nach Rom um 1800 macht das Publikum bei der Oper im Steinbruch in St. Margarethen im Burgenland. Denn dort ist die Handlung der Neuinszenierung von Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ verortet.
„Das ist jetzt meine siebte Produktion, die ich verantworten darf. Wir haben die Messlatte immer höher gelegt, aber heuer haben wir mehr als in den Plafond hineingestemmt“, verspricht der künstlerische Direktor Daniel Serafin im KURIER-Gespräch Großes.
Neben dem Bühnenbild, das etwa einen imposanten Hauptaltar und ein kunstvoll gestaltetes Heiligtum umfasst, sind auch die 271 Kostüme (Giuseppe Palella) prachtvoll gestaltet.
Ein Stammgast war auch jedes Jahr Harald Serafin, der vergangenen September im Alter von 93 Jahren verstorben ist. „Ja, er war immer da als Gast. Es geht mir aber nicht schlecht damit. Er hatte ein hohes Alter und hat selbst immer gesagt: ,Das Leben geht weiter‘“, so Sohn Daniel.
Über kommende Produktionen wollte er sich übrigens noch nicht in die Karten schauen lassen, denn „jede Produktion ist wie ein Baby, das laufen lernt und jetzt lassen wir einmal die ,Tosca‘ laufen. Am besten kommt man gut hydriert in den Steinbruch, vielleicht mit einer Decke, wenn es abends kühler wird, und dann muss man sich nur noch fallen lassen und eintauchen“, so Serafin.
Die Gäste:
„Wir wohnen nicht weit weg und meine Frau liebt die Oper, ich übrigens auch. Das ist für mich etwas ganz Besonderes“, so Sänger Waterloo, der am Donnerstag auch die Mörbisch-Premiere „Ein Käfig voller Narren“ besuchen wird.
Bei der Premiere am Mittwoch, die übrigens ausverkauft war, ebenfalls dabei: Ex-Kanzler Alexander Schallenberg, Wetterexpertin und Moderatorin Christa Kummer, Ex-Sturm-Präsident Kartnig, Ex-Museumschefin Danielle Spera, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Ministerin Eva-Maria Holzleitner und viele mehr.
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