Stars | Austropromis
07.12.2018

Tipps & Tricks von "It-Boy" Clemens Trischler, wie man berühmt wird

Was Daniela Katzenberger richtig und Naddel völlig falsch gemacht hat - Trischler verrät in seinem Buch wie man Promi wird.

Wer immer schon wissen wollte, wie man sich richtig im Kameralicht sonnt oder auf dem Red Carpet nicht nur Staffage  ist, sondern wirklich gute Figur macht, für den ist wahrscheinlich „Alles für den Ruhm“ (erscheint im März im Goldegg Verlag; 19,99 €), das neue Buch des gebürtigen Wieners Clemens Trischler (27) und der Dschungelkönigin Maren Gilzer (58) – wir erinnern uns: Sie war die Buchstaben-Fee in der TV-Show „Glücksrad“ – genau das Richtige.

Darin geben die beiden mit einer gehörigen Portion Selbstironie und etwas Augenzwinkern Tipps, wie man es schafft, berühmt zu werden.

Trischlers Weg vom oftmals auch milde belächelten sogenannten It-Boy zum Künstlermanager und Buchautor ist geprägt vom unbändigen Drang nach Bekanntheit.

„Ich habe nie versteckt, dass ich berühmt werden will und auch schon sehr viel dafür getan“, so Trischler, der sich in seinen Anfängen sogar als junger Richard Lugner positionieren wollte. „Ich habe mich jetzt in eine andere Richtung entwickelt – das hat mit dem Herrn Lugner nicht mehr viel zu tun. Aber er ist mit Sicherheit das erfolgreichste heimische PR-Genie und der bekannteste Österreicher in Deutschland.“

Aber: Wie geht er jetzt, der Weg zum Ruhm?

Punkt eins, laut Trischler: Unbedingt authentisch sein.

Punkt zwei: Die Zieldefinition, was will ich erreichen und was brauche ich dafür?

Punkt drei: Freundliche Nasenlöcher gegenüber der Presse machen, den richtigen Riecher beweisen, was denn eine Geschichte und somit berichtenswert sein könnte, und niemals hochnäsig werden.

Und Punkt vier: Von Anfang an eine gute Organisation und gar ein Management haben. Jemanden, der alle kennt und dafür sorgt, dass man auf die richtigen Partys eingeladen wird.

Besonders gut gemacht haben das Trischlers Meinung nach Reality-TV-Starlet Daniela Katzenberger und Dieter-Bohlen-Ex Verona Pooth – denn für beide gilt „Sei schlau und stell dich dumm“, ein guter Leitspruch so Trischler. „Man kann auch die Kunst des Nichtskönnens verkaufen“, meint der Autor.

Und es gibt natürlich auch Negativ-Beispiele: Dieter-Bohlen-Ex Nadja Abd el Farrag sei so eines, meint Trischler. "Sie hat geglaubt, wenn man die Frau Bohlen ist, reicht das. Sie ist tief gefallen, hat leider das Image einer Loserin, die kein Geld hat und zu viel trinkt."

Heute Freitag ist er übrigens gemeinsam mit Sternenguckerin Gerda Rogers (er schrieb ihre Biografie) um 21.20 Uhr in ORF 2 bei Vera Russwurm zu Gast.