Franziskaner-Erzbischof besuchte Oper über Franz von Assisi in Salzburg
Salzburger Erzbischof Franz Lackner und Festspielpräsidentin Kristina Hammer
Ordentlich Sitzfleisch brauchte man bei der Premiere von Saint François d'Assise bei den Salzburger Festspielen. Denn über sechs Stunden dauert das monumentale Opernwerk. Für viele der Premierengäste war es allerdings sogar eine willkommene Abwechslung, ein paar Stunden in der kühlen Felsenreitschule verbringen zu können.
Für den Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der selbst Franziskaner ist, war es gar ein Muss, diese Oper zu besuchen. „Es ist ein Bedürfnis und eine Freude, dieses Stück zu sehen. Ich freue mich riesig, wenn die Gestalt des Franziskus alles so richtig zum Leuchten bringt“, sagte er.
Für den Regisseur Romeo Castellucci war die Premiere ein ganz besonderer Tag: sein 66. Geburtstag. Als er sieben Minuten nach Mitternacht zur Premierenfeier ins Restaurant M32 am Mönchsberg kam, meinte er: „Finito - jetzt ist es mit meinem Geburtstag auch schon vorbei, ausgefeiert.“
Beim Anschneiden der Geburtstagstorte: Festspielpräsidentin Kristina Hammer, Regisseur Romeo Castellucci, Lukas Crepaz und Intendantin Karin Bergmann
Doch da hatte er sich gehörig getäuscht, denn das Festspieldirektorium hatte natürlich eine Geburtstagstorte für ihn organisiert.
Unter den Gästen waren Opernsänger Michael Schade, Autorin Hera Lind, Designerin Carolin Sinemus, Eva Maria Baronin von Schilgen und viele mehr.
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