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Sängerin Zoë Straub verrät, wie es ist, mit ihrem Papa zu arbeiten

Zoë Straub hat die Rockoper „Epos“ geschrieben und auf der Summerstage in Wien präsentiert.
Zoë Straub steht mit ihrem Vater Christof Straub und Benny King bei der Präsentation von „Epos – die Rockoper“ an der Wiener Summerstage.

2016 vertrat Zoë Straub Österreich beim Eurovision Song Contest mit „Loin d'ici“. Seither hat sich viel getan, unter anderem hat sie auch wieder ihre Liebe zum Musiktheater gepackt. Kurzerhand beschloss sie, einfach selbst ein Musical zu schreiben. Herausgekommen ist dabei „Epos - die Rockoper“, eine musikalische Neuerzählung des Nibelungenliedes aus weiblicher Sicht.

„Es ist eine unfassbar alte Geschichte, die immer noch relevant ist. Es behandelt Machtstrukturen aus dem Mittelalter, die irgendwie dann doch noch sehr modern erscheinen, als ob sie doch noch präsent wären. Und da ist die Frage: Was ändert sich in 1.000 Jahren und was ist ein Held? Die beiden Frauenfiguren Brünhild und Kriemhild haben mir den Kick gegeben, das zu machen, weil ich sie wahnsinnig spannend fand. Sie waren ja überhaupt nicht typisch Mittelalter und kleine Burgfräulein. Sie haben einfach schon einen ,Spice' mitgebracht. Den muss ich ihnen gar nicht andichten. Die sind im Original schon so spannend und ich wollte ihnen eine Stimme geben“, erklärte Zoë Straub ihre Beweggründe dem KURIER.

Drei elegant gekleidete Frauen stehen auf einem Balkon

Präsentation "Epos - die Rockoper"

Die Walküren Celina Oman, Aisata Blackman und Monika Ballwein

Ein Mann und eine Frau stehen vor einem Epos-Plakat

Präsentation "Epos - die Rockoper"

Aaron Karl mit seiner Verlobten Dorothea Altenburger

Eine Mann und eine Frau stehen vor zwei Epos-Plakaten

Präsentation "Epos - die Rockoper"

Udo Reichmann und Claudia Stöckl

Drei Männer stehen in einem Lokal

Präsentation "Epos - die Rockoper"

Georg Strommer, Drew Sarich und Philipp Strommer

Zoë hat zuerst alleine begonnen zu schreiben, und sich dann Rat und Expertise von ihrem Papa Christof Straub geholt. „Mir ist schon auch wichtig, eine gewisse Emanzipation beim Songwriting zu haben, dass vieles von mir ist. Aber wir sind trotzdem ein Team. Ich weiß nicht, ob es leichter ist, in der Familie zu arbeiten oder nicht. Ich schätze, beides.“

In die Rolle der Kriemhild wird Zoë selbst schlüpfen: „Ich habe mir die Hauptrolle gegeben, sehr bescheiden“, lachte sie bei der Präsentation auf der Summerstage in Wien. Gemeinsam mit „ihrem“ Siegfried Benny King gab sie schon ein paar musikalische Einblicke.

Auch die Walküren Monika Ballwein, Aisata Blackman und Celina Oman präsentierten ihren Song „Baby, bye bye“, der bereits veröffentlicht wurde.

Im Sommer 2027 wird dann die Uraufführung beim Musikfestival Steyr gefeiert. „Und nächstes Jahr London Westend“, zeigte sich Monika Ballwein ganz euphorisch.

Unter den Gästen waren Musicalstar Drew Sarich, Ö3-Frühstückerin Claudia Stöckl und Schauspieler Aaron Karl mit Dorothea, die mittlerweile seine Verlobte ist.

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