Robert Palfrader über seine Beziehung: "Mich zu ertragen ist fast unerträglich"
Robert Palfrader, Claudia Stöckl und David Schalko
Eine jahrzehntelange Freundschaft verbindet den Schauspieler Robert Palfrader und den Regisseur David Schalko. Kennengelernt haben die beiden einander im Café Torberg, das Palfrader seinerzeit geführt hat.
"Dem David sind auf der Josefstädter Straße die Zigaretten ausgegangen und deshalb ist er in mein Kaffeehaus gegangen, weil noch Licht gebrannt hat. David war ein außergewöhnlicher Stammgast, weil er ist immer mit einer Partie dahergekommen. Menschen, die wahnsinnig viel gesoffen haben. Ich habe gewusst: Wenn die kommen, dann ist die Miete gezahlt", erzählt Palfrader im Ö3-"Frühstück bei mir" bei Claudia Stöckl (Sonntag, ab 9 Uhr).
Jetzt haben die beiden wieder ein gemeinsames berufliches Projekt: die Rückkehr der Kultserie "Braunschlag" (am 20. und 21.3. jeweils um 20.15 Uhr auf ORF 1). Und da sagte Schalko gleich einmal, dass sich Nina Proll in den vergangenen 14 Jahren "unglaubwürdig gut gehalten" habe. "Man hat sie beinahe verändern müssen, damit man weiß, dass 14 Jahre vergangen sind."
Bei Robert Palfrader sei das etwas anders gewesen, wie er selbstironisch sagt: "Mich hat man verjüngen müssen, damit das Publikum glaubt, es waren nur 14 Jahre, weil ich biologisch sicher um 25 Jahre gealtert bin. Ich lebe ja nicht so gesund wie Nina. Ich trinke sehr viel Bier und esse Schweinsbraten. Das bin ich meinem Gesicht schuldig. Wenn man einmal schiarch ist, muss man schiarch bleiben."
Was ebenso Bestand hat, ist seine Beziehung seit 36 Jahren. "Es ist schon Arbeit, für beide. Ich bin sicher kein einfacher Mensch. Mich zu ertragen ist fast unerträglich." Dennoch könnte er sich vorstellen, seine Lebensgefährtin doch noch zu heiraten. "Irgendwann sollten wir vorsorgen, damit sie eine Witwenpension bekommt", meinte er trocken.
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