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Otto Waalkes und Ingrid Thurnher stellen legendäres ZiB-Interview nach

Bei der Ausstellungseröffnung in der Albertina gab's einen Talk, der genauso chaotisch war wie damals.
Ingrid Thurnher und Otto Waalkes in der Albertina

Dass der deutsche Komiker Otto Waalkes (77) in der Wiener Albertina ausstellt, mag auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam anmuten, doch Otto hatte da gleich eine passende Erklärung parat. "Ich glaube, dieses große Haus kann ein bisschen Humor vertragen", sagte er bei der Pressekonferenz am Dienstag.

In der Ausstellung "Otto Meets Albertina" hat sich Waalkes zwölf bekannte Kunstwerke, von Dürer bis Schiele und Klimt, vorgenommen und diese parodistisch verändert. Immer dabei sind natürlich die Ottifanten.

Am Dienstagabend fand die große Vernissage statt, wo auch VIPs wie die deutsche Schauspielerin Anja Kruse, Regisseur Xaver Schwarzenberger, Wüstenrot-Generaldirektorin Susanne Riess, Ottakringer-Aufsichtsratsvorsitzende Christiane Wenckheim und viele mehr.

Drei Frauen stehen an einem Tisch und unterhalten sich

Susanne Riess, Olivia Silhavy und Anja Kruse

Auch ein besonders spezieller Gast war dabei: die interimistische ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher - legendär ihr ZiB-Interview mit Waalkes vor fast 30 Jahren. Und da versuchte sie ein Revival. Spoiler vorab: Es wurde wieder so chaotisch wie damals.

Denn gleich zu Beginn spulte Waalkes wieder sein Gedicht mit Zeilen wie "Stammt der Mensch vom Affen ab?/ Stumpft das Kind beim Gaffen ab?/ Macht die Frau beim Schaffen schlapp?/ Wie lang ist ein Giraffengrab?/ Wo werden die Karaffen knapp?/ Schafft der Papst die Pfaffen ab?", ab.

Er konstatierte Thurnher dann auch, dass das Interview vor 30 Jahren ihnen beiden doch so einiges für die Karriere gebracht hat. "Sie sind in den oberen Sphären vom ORF und ich stelle in der Albertina aus", kicherte er.

Schlussendlich kamen die beiden dann auch zu dem Schluss, dass die Einladung von Otto in eine Nachrichtensendung eigentlich eine Themenverfehlung war. "Wir haben gefremdelt", grinste Thurnher. Und Otto gab zu, dass das für ihn auch eine "einmalige Sache" war.

Dann hatte er aber auch keine Lust mehr, großartig weiterzureden, denn er wollte singen und stimmte Wolfgang Ambros' "Skifoahn" an. Dabei übersetzte er aber natürlich jede Strophe auf Hochdeutsch.

Nach der Eröffnung bleibt Otto Waalkes auch noch ein bisschen in Wien, und so können Fans sich morgen, Mittwoch, von 12 bis 14 Uhr  in der Albertina ein Autogramm des Comedians abholen.

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