Albertina zeigt Meisterwerke-Interventionen von Otto Waalkes

Ottifanten spazieren durch die Kunstgeschichte - Ab 3. Juni in den Habsburgischen Prunkräumen
Otto Waalkes - Foto Jeff Mangione

Große Namen der Kunstgeschichte durch die Augen von Otto Waalkes neu entdecken: Zum 250-Jahr-Jubiläum ihrer Gründung hat die Albertina den Kult-Ostfriesen eingeladen, ausgewählte Meisterwerke der grafischen Sammlung mit einer Intervention in den Habsburgischen Prunkräumen des Hauses mit Augenzwinkern zu huldigen. Zu sehen sind die Ergebnisse ab 3. Juni.

"So bekommt Egon Schieles Schwägerin Adele unverhofft ein neues Schoßtier", gibt das Museum in einer Aussendung vom Mittwoch einen kleinen Vorgeschmack auf die ausgestellten Werke des deutschen Komikers, Schauspielers und Zeichners. "Das schimmernde Gefieder von Albrecht Dürers berühmter Blauracke passt gut zu Ottos charakteristischer Flügelkappe und ein geschäftiger Ottifant rückt dem berühmten Rasenstück des Nürnberger Meisters gefährlich nahe, denn er ist mit dem Rasenmäher da."

Als Maler lässt Otto, der in den 1970ern an der Hochschule für bildende Künste in Hamburgbeim Wiener "Phantastischen Realisten" Rudolf Hausner studierte und das Malen nie aufgab, seine Ottifanten seit längerem durch die Kunstgeschichte spazieren. In seinem im Vorjahr erschienenen jüngsten Buch "Kunst in Sicht" etwa platziert er in weltberühmten Gemälden, Acrylbildern, Aquarellen und Federzeichnungen seine Rüssel-Figuren.

Bei allem Humor will er dabei aber Laien erklären, wie große Malerei funktioniert, ließ er wissen. Die Albertina und ihre Sammlung faszinieren ihn "seit jeher", heißt es in der Aussendung. 

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