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Mörbisch: Darum bleibt Haiders Zaza ein einmaliges Abenteuer

Donnerstagabend fand die Premiere von „Ein Käfig voller Narren“ statt und Intendant Alfons Haider verwandelte sich in Zaza.
Hans Peter und Julia  Doskozil mit Alfons Haider, der geschminkt ist

Eineinhalb bis zwei Stunden dauert es, bis sich Alfons Haider in die schillernde „Zaza“ verwandelt. „Das kommt immer ein bisschen darauf an, wie heiß es ist und wie zügig wir sind“, verriet er im KURIER-Gespräch.

Am Donnerstag wurde die Bühne der Seefestspiele Mörbisch endlich zum französischen Nachtclub. Und die Premiere von „Ein Käfig voller Narren“ fand unter perfekten Wetterbedingungen statt. 

Daniel Serafin mit seiner Mama Ingeborg

Daniel Serafin mit seiner Mama Ingeborg

Christa Kummer mit ihrem Ehemann Franz Hofbauer

Christa Kummer mit ihrem Ehemann Franz Hofbauer

Alfons Haider mit Lucas Fendrich

Alfons Haider mit Lucas Fendrich

Trixi Schuba mit Hermann Schützenhöfer (Ex-LH Steiermark)

Trixi Schuba mit Hermann Schützenhöfer (Ex-LH Steiermark)

Petra und Herbert Steinböck

Petra und Herbert Steinböck

Hans Mahr und Norbert Blecha

Hans Mahr und Norbert Blecha

Sänger Waterloo mit seiner Ehefrau Andrea und Kicker-Legende Toni Polster

Sänger Waterloo mit seiner Ehefrau Andrea und Kicker-Legende Toni Polster

Dompfarrer Toni faber mit Begleitung Natalie Nemec

Dompfarrer Toni Faber mit Begleitung Natalie Nemec

Drew Sarich

Musicalstar Drew Sarich, der ebenfalls die Zaza spielt
 

Simone Lugner mit pinken Haaren

Simone Lugner mit neuer Haarfarbe und Christopher Dengg

Wie Haider betonte, wird es aber eine einmalige Sache bleiben, dass er in Mörbisch selbst auf der Bühne steht. „Es ist eine Dreifachrolle, weil ich ja auch Doppelintendant bin (Anm. d. Red.: Mörbisch und Schloss Tabor). Also aller guten Dinge sind drei und das war mir heuer auch eine Lehre. Es geht aber nur deshalb so gut, weil ich ein fantastisches Team habe und weil es immer ein Traum von mir war, einmal selbst auf der Bühne zu spielen.“ 

Ausschlaggebend sei da natürlich die Rolle gewesen (Haider spielte Zaza schon vor 18 Jahren in Stockerau) und auch Regisseur Andreas Gergen, denn selbst hätte sich Haider nie einfach so besetzt. „Den habe ich gefragt, ob er das gut findet, und er hat gesagt: Ja, das ist wunderbar, ich soll das unbedingt machen.“

Und natürlich würdigte er auch den 2025 verstorbenen, langjährigen Mörbisch-Intendanten Harald Serafin. „Einer, der mit Mörbisch immer ganz besonders verbunden war, fehlt leider heute. Nämlich Harald Serafin! Deshalb freue ich mich umso mehr, dass sie heute da ist! Herzlich willkommen Ingeborg Serafin“, begrüßte er Serafins Witwe.

Am Premierenabend noch ganz entspannt, zeigte sich Musicalstar Drew Sarich, er wird erst am Freitag die Zaza verkörpern. „Ich kann so selten eine Premiere wirklich genießen“, lachte er. „Wir haben hier so eine schöne Bande von Menschen zusammengewürfelt. Ich bin nur dankbar, dass Alfons mich da eingeladen hat“, sagte er im KURIER-Gespräch. 

Unter den Premierengästen war auch Kickerlegende Toni Polster. „Ich bin immer gerne in Mörbisch, weil ich das Burgenland sehr liebe, es gefällt mir hier und ich wohne auch nicht weit weg. Und wenn Hans Peter Doskozil und Alfons Haider rufen, dann muss man natürlich kommen“, so Polster, der auch schon den Film mit Michel Serrault und Ugo Tognazzi gesehen hat. „Dieser Film war schon super!“

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