Model Nadine Mirada

© Kurier/Franz Gruber

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08/26/2020

Model Nadine Mirada: „Ich stehe für die ganz normale Frau“

Wie die international erfolgreiche Linzerin mit Ablehnung umgeht, ihre eiserne Disziplin & was sie Nachwuchsmodels raten würde.

von Lisa Trompisch

Wenn man Nadine Mirada (31) zum ersten Mal sieht, versteht man sofort, warum Guess-Inhaber Paul Marciano unbedingt sie als neues Testimonial haben wollte. Damit folgte die gebürtige Linzerin großen Namen wie Claudia Schiffer, Naomi Campbell oder Jennifer Lopez.

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Dabei hat ihre Modelkarriere alles andere als rosig begonnen. „Gerade am Anfang war es sehr, sehr hart, mich in dieser Branche durchzusetzen. Ich habe ausschließlich Ablehnung erfahren. Keine einzige Agentur, gefühlt auf der ganzen Welt, wollte mich“, sagt sie im KURIER-Gespräch.

Es wurde ihr geraten, abzunehmen oder zuzunehmen, nur damit sie „in eine Schublade“ passt, wie sie erzählt. Unverständlich, dass sie bis heute als sogenanntes „Curvy Model“ (Übergrößenmodel) geführt wird.

„Ich selbst würde mich nicht als ,Curvy Model‘ bezeichnen. Ich stehe für die ganz normale Frau mit der Durchschnittskleidergröße 38 und ich glaube auch, dass das mein Geheimnis ist. Dass ich sehr authentisch bin und sich die Frauen sehr gut mit mir identifizieren können“, so Nadine, die auch eine Vorbildwirkung haben möchte und daher auch gerne via Instagram an ihrem Leben teilhaben lässt.

„Man darf nicht vergessen, dass da sehr viel Arbeit und Disziplin dahintersteckt“, meint sie. Heißt für das erfolgreiche Model auch kein Alkohol, vor Mitternacht ins Bett und mindestens dreimal die Woche Sport.

Ihr großes Vorbild ist übrigens ihre Mutter, „weil sie mich gelehrt hat, selbstbewusst durchs Leben zu gehen.“ Und wie gut das ankommt, zeigen auch Aufträge wie jetzt für das Modehaus „Popp & Kretschmer“, wo Nadine von Fotografin Rafaela Pröll für die neue Herbst/Winter-Kollektion geshootet wurde.

„Die Trends sind auf jeden Fall große Sneakers, Schwarz, Gold. Und Blazer geht immer. Also, der klassische Balmain-Blazer, Teddy-Coats und Disney-Figuren. Für mich ist es immer das Wichtigste, dass man sich wohlfühlt, weil nur wenn man sich wohlfühlt, strahlt man das auch nach außen aus“, verrät sie.

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