Michael Schottenberg

© Kurier/Franz Gruber

Stars Austropromis
09/18/2020

Michael Schottenberg wurde von einer Kuh in den Hintern gebissen

Hinter(n)hältiger Kuhbiss: Was der Reisebuchautor in seinem Traumland Indien alles erlebt hat.

von Lisa Trompisch

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“, soll schon Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (354 bis 430 n. Chr) gewusst haben. Mit vielen Seiten kommt Michael Schottenberg (68) von seinen Reisen zurück.

Sein neuestes Werk „Von Menschen, Märchen & Moguln“ (Amalthea Verlag; 25 Euro) handelt von seinem „Traumland“ Indien.

„Einer der schönsten Momente meiner Reise war, als ich auf einem Dachrestaurant in Udaipur neben dem Stadtpalast gesessen bin und auf den Pichola-See hinuntergesehen habe. Ein paar Streifenhörnchen waren da zu meinen Füßen. Überall waren Hochzeiten und viele Trommler unterwegs. Ich weiß nicht, was das für ein Tag war. Da haben alle Leute geheiratet. Vielleicht war das sogar ein Feiertag. Der Ausblick auf diesen See und ein herrliches Biryani-Huhn und Masala-Chicken-Curry – das war so schön, dass ich geheult habe vor Freude, weil ich den Moment so berührend empfand“, erzählt er im KURIER-Gespräch.

Aber so ganz alleine auf Reisen kann mitunter auch ein bisserl brenzlig sein. So hat ihn eine Kuh gebissen – und zwar schmerzhaft direkt in den Hintern. „Ich hab’ natürlich hingepratzelt und da haben mich schon ein paar Blicke gestreift. Allerdings, ich hatte Glück, es war das Holi-Fest. Das ist quasi so ein Frühjahrsfest. Da bespritzen und besprühen sich die Leute mit bunter Farbe und da ist Ausnahmezustand. Da dürfen die Inder trinken. Sie waren also vollkommen betrunken. Deswegen ist mir, glaube ich, auch nix passiert, dass ich der Gottheit eine auf die Schnauze gelangt habe“, lacht er. Schließlich gelten Kühe in Indien ja auch als heilig.

Welche gefährlichen Situationen er sonst noch so erlebt hat, sehen Sie hier:

Schottenberg schreibt auch schon an seinem fünften Reisebuch – diesmal nicht ganz so weit weg, er bleibt in seinem Heimatland Österreich.

„Ich kannte Vorarlberg eigentlich weniger als Vietnam und das Innviertel weniger als Indien“, grinst er verschmitzt. „Da erzähle ich Geschichten über besondere Menschen, über Handwerk, über Täler oder sonstige Abenteuer, die ich Bundesland für Bundesland in Österreich erlebe.“

Das Buch soll im Frühjahr 2021 erscheinen und „Schotti to go. Österreich für Entdecker“ heißen.

Der Dancing-Stars-Finalist 2019 wünscht übrigens den neuen Kandidaten zum Show-Start am 25. September viel Glück. „Es gehört Mut dazu, das zu tun“, ist er sich sicher.

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