Kurz vor ihrem Tod: Simon Messner über letztes Telefonat mit Laura Dahlmeier
Laura Dahlmeier
Am 28. Juli 2025 ist die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge tödlich verunglückt. Sie war am Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag getroffen worden. Dahlmeier wurde 31 Jahre alt.
Ihr Management teilte kurz darauf mit: „Ihr Wunsch war es, ihren Leichnam in diesem Fall am Berg zurückzulassen. Dies ist auch im Sinne der Angehörigen, die außerdem ausdrücklich darum bitten, Lauras letzten Wunsch zu respektieren.“
Simon Messner: Dahlmeier holte sich Bergsteiger-Tipps
Jemand, mit dem Dahlmeier noch kurz vor ihrem Tod telefoniert hatte, war der Alpinist Simon Messner. In der BR-Dokumentation „Simon Messner: Aus dem Schatten“ enthüllte der Sohn von Reinhold Messner, bis zuletzt ein enges Verhältnis zu Laura Dahlmeier gepflegt zu haben und sprach über den tragischen Tod seiner Vertrauten.
„Ich habe mit ihr vorher auch mehrmals telefoniert, weil sie einen Berg versuchen wollte, den ich vor zwei Jahren erst bestiegen habe“, erinnerte sich Simon Messner in der Sendung und wurde dabei emotional.
„Bergsteigen ist wahnsinnig egoistisch“
Dahlmeiers Tod hatte ihn zutiefst mitgenommen. Es sei „nur überwältigend“ gewesen, „das Gefühl, zuerst nichts zu wissen, und es ist halt wieder jemand, den man kennt“.
Er sei sich aber durchaus bewusst, dass mit dem Bergsteigen ein Risiko einhergehe. „Bergsteigen ist wahnsinnig egoistisch. Es kann sein, dass man nicht mehr zurückkommt. Mit Familie ist es ein Gedanke, der herzzerreißend ist“, so der 36-Jährige.
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