Jazz Gitti wurde mit 19 Mama: Wie es ihr mit Tochter Shlomit erging

Shlomit Butbul mit Mama Jazz Gitti
Jazz Gitti und Tochter Shlomit Butbul sind ein unschlagbares Team. Auch wenn es nicht immer einfach war, halten sie zusammen.

40.415 Euro kamen bei der Charity-Veranstaltung "Musical Mamis und Papis" im Wiener Metropol für "Young Mum" zusammen. Die Initiative begleitet und unterstützt schwangere Teenager. Auf der Bühne war neben Monika Ballwein und Aida Loos auch Shlomit Butbul, deren Mama Jazz Gitti im Publikum saß und auch eine Schwangerschaft in jungen Jahren erlebt hat.

"Ich war 19 wie ich mit der Shlomit schwanger geworden bin und war nicht aufgeklärt.", erzählte sie gegenüber dem KURIER. Zu dieser Zeit lebte sie in Israel.  "Dort gab es Hilfe für Mütter, wo einem gezeigt wurde, wie man wickelt und so. Einmal sind wir im Kreis gesessen und ein Baby hat geweint, ich bin aufgestanden und es war die Shlomit. Die Krankenschwester hat mich dann gefragt, woher ich gewusst hab, dass das mein Baby war. Ich hab gesagt, das hab i gspürt. Dann hab ich in ihr Gesicht geschaut und ab dem Moment waren wir Freunde fürs Leben."

Nachsatz: "Und sie hat gestunken, weil die Windel voll war. Ich war voll überfordert und hab gefragt, was machen wir jetzt? Na, das kriegen wir schon hin, hat die Schwester gesagt", erzählte sie lachend.

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Auch wenn die Jazz Gitti kein Kind von Traurigkeit war, wie sie selbst von sich sagt, "sobald ich mit der Shlomit schwanger war, wusste ich, dass ich jetzt Verantwortung habe. Die neun Monate im Bauch waren ja kein Lercherlschaß. Da baut sich einfach eine Verbindung auf. Sie ist jetzt auch der Mensch, der mir am nächsten ist. Genau so nahe war mir nur meine Mami, aber die hab ich mit 14 verloren."

Und ihrer Tochter streut sie Rosen: "Sie ist tüchtiger als ich, sie ist Perfektionistin, schupft drei Kinder, sportelt - ein Wahnsinn. Und sie bemuttert sogar mich", schmunzelte Jazz Gitti.

"Lautere Diskussionen" gab's aber dennoch auch zwischen den beiden: "Wir haben jahrelang gestritten, weil wir beide so Alphatiere sind, aber wenn einer dazwischengegangen wäre, haben wir wieder zusammengehalten und sind beide dann den angegangen."

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