Schauspieler Uwe Ochsenknecht stand charmant und äußerst gut gelaunt im Wiener Nobel-Hotel Kempinski Rede und Antwort

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10/20/2019

Für Uwe Ochsenknecht ist Liebe die schönste Droge

Uwe Ochsenknecht und Heike Makatsch im Interview zum neuen Udo-Jürgens-Film.

von Lisa Trompisch

Dieser Mann ist wirklich gut bei Stimme – und das nicht nur beim Sprechen! Der deutsche Schauspieler Uwe Ochsenknecht singt und swingt sich als Gigolo Otto mit pastellfarbenen Sakkos und einem Clark-Gable-Gedächtnisbärtchen durch den neuen Kino-Hit „Ich war noch niemals in New York“. Für diese Rolle hätte er alles liegen und stehen gelassen. „Wenn ich jetzt eine China-Reise oder eine Australien-Reise geplant gehabt hätte, hätte ich die auch abgesagt“, lachte er im KURIER-Gespräch.

„Es war eine Herausforderung, aber ich mache schon sehr lange Musik und singe auch schon sehr lange, insofern ist mir der Gesang nicht sehr schwer gefallen. Die Tanzerei kam dazu, da hatten wir aber gute Choreografen, die uns geholfen haben. Ich finde, in der kurzen Zeit, die wir hatten, ist dabei etwas ganz Ordentliches herausgekommen“, meinte er.

Als Eintänzer trifft er an Bord der „MS Maximiliane“ auf seine Jugendliebe Maria (Katharina Thalbach), die sich nur blöderweise an nix mehr erinnern kann. Liebesturbulenzen vorprogrammiert.

Aber wie viel „Otto“ steckt in Uwe? „Das kann ich so nicht sagen. Aber natürlich, wenn man sich in eine Frau verliebt, dann ist man verzaubert. Man versucht, sich von der besten Seite zu zeigen, man macht Dinge, die man sonst vielleicht nicht so tut. Aber ich bin ja nie ein Gigolo in dem Sinne gewesen, dass ich Gefühle ausgenutzt habe. Aber das Gefühl, verliebt zu sein und zu lieben, ist, glaube ich, die schönste Droge der Welt – und umsonst.“

Der Soundtrack seines Lebens wäre übrigens „ein längerer Titel“, der von Heike Makatsch (spielt die erfolgsverwöhnte Fernsehmoderatorin Lisa) mit Sicherheit etwas von den „Pilzköpfen“.

„Ich habe mein Leben lang die Beatles gehört – und zwar von ganz klein an. Bis heute gibt es kein Beatles-Lied, bei dem ich sage: ,Das kann ich nicht mehr hören’. Das ist auf jeden Fall der Soundtrack meines Lebens und das ist eine ganz gute Geburtswiege, von der aus meine Musikfreude entstanden ist“, so die Schauspielerin, für die der Film nicht nur ein Gute-Laune-Streifen ist.

„Ich finde, er nimmt den Zuschauer auf eine emotionale Achterbahn mit. Ich sage immer gern ,Wenn man diesen Film verpasst, könnte es sein, dass man sein Leben verpasst.’ Tatsächlich. Ich denke, dass der Film nicht einfach nur ein ,Feel Good-Film’ ist, einer aus dem man wahnsinnig glücklich rausgeht, sondern auch einer, der in die Tiefe geht. Er rüttelt einen, finde ich.“ Klarer Kinotipp.

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