Armin Assinger: "Ich bin sicher ein Mensch, der polarisiert"

Der Moderator und Kommentator sprach mit Monika Gruber über eine große Chance und was ihn an Skifahrer-Interviews nervt.
Armin Assinger in einem schwarzen Pullover, lachend

Seit 2002 moderiert Armin Assinger die Quizsendung "Die Millionenshow" - und das, obwohl er am Anfang gar nicht wirklich daran geglaubt hat, dass er den Job wirklich bekommen würde.

"Es hat viele gegeben, die gesagt haben, das schaffst du nie. Ich hab selber auch nicht damit gerechnet, dass es funktioniert. Ich bin eigentlich nur hingefahren zum Casting, um eine Duftmarke zu setzen. Aber manchmal ist keine Chance zu haben, genau die Chance", reflektiert er jetzt darüber im Videopodcast von Monika Gruber "Die Gruaberin" (am Freitag, ab 22.15 Uhr auf ServusTV).

Armin Assinger und Monika Gruber sitzen einander gegenüber und sprechen miteinander

Im Gespräch: Armin Assinger und Monika Gruber

Neben seiner Tätigkeit als "Millionenshow"-Moderator ist der ehemalige Skifahrer auch immer wieder als Sportkommentator im Einsatz. Und dabei fällt ihm etwas auf, das ihm so gar nicht gefällt. 

"Man merkt, beim Skisport, bei gewissen Interviews, dass da Schulungen stattfinden. Es ist ganz selten geworden, dass da noch jemand die Sau rauslässt und die Wahrheit sagt. Dabei finde ich, sollte es doch noch möglich sein, dass ich auch sagen kann: 'Heute ist meine Latte, sind meine Ski, einfach nicht gegangen.' Sport ist Emotion. Wenn ich es da nicht mehr ausleben kann, ja wo denn sonst?"

Assinger selbst geht das völlig anders an, wie er sagt: "Ich bin sicher ein Mensch, der polarisiert. Es gibt manche, die mögen mich, und manche mögen mich nicht. Ich mag auch nicht jeden. Ich nehme das gar nicht so ernst." 

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