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07/24/2021

Drastische Wendung im Sorgerechtsstreit Jolie gegen Pitt

Angelina Jolies Antrag, den zuständigen Richter abzusetzen, soll stattgegeben worden sein.

Seit Jahren streiten sich Angelina Jolie und Brad Pitt nun schon um ihre sechs gemeinsamen Kinder. Zuletzt soll Pitt, der für ein gemeinsames Sorgerecht vor Gericht kämpft, von dem zuständigen Richter mehr Zeit mit seinem minderjährigen Nachwuchs zugestanden worden sein soll. Doch nun wendet sich das Blatt: Ein Berufungsgericht soll nun entschieden haben, dass der zuständige Richter nach einem Antrag Jolies abberufen wird - wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten.

Jolie triumphiert: Richter "disqualifiziert"

Angelina Jolie hatte dem zuständigen Richter laut Gerichtsunterlagen zuvor vorgeworfen, den Kindern eine Aussage im Prozess verweigert zu haben. "Richter Ouderkirk hat Frau Jolie ein faires Verfahren verweigert und ihre für die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder relevanten Beweise, die für ihre Klage von entscheidender Bedeutung sind, zu Unrecht ausgeschlossen", zitierte Page Six schon vor einiger Zeit aus der Einreichung beim kalifornischen Berufungsgericht.

Jolies Anwälte hatten Ouderkirk unter anderem vorgeworfen, dem Fall nicht neutral gegenüber zu stehen. Zudem warf Jolies Team dem privaten Familienrichter vor, zu einem von Pitts Anwälten eine berufliche Beziehung gepflegt zu haben. Besagter Richter soll nun, wie unter anderem das People-Magazin berichtet, abgesetzt worden sein sollen. Das Berufungsgericht des zweiten Bezirks in Kalifornien unterstützte Jolies Argument, dass Ouderkirk in seinen Entscheidungen voreingenommen sein könnte, da er seine Geschäftsbeziehungen zu Pitts Anwälten nicht offengelegt hatte.

Rückschlag für Brad Pitt

Für Pitt bedeutet dies einen herben Rückschlag. Nachdem ein aus drei Richtern bestehendes Gremium Ouderkirk wegen eines Verstoßes gegen "seine ethischen Verpflichtungen" vom Fall disqualifiziert hatte - so Gerichtsdokumente - soll die Entscheidung, Pitt mehr Zeit mit den Kindern zuzugestehen, nun wieder rückgängig gemacht werden.

Eine dem Schauspieler nahestehende Quelle sagt zu People: "Brad glaubt, dass es überwältigende Beweise dafür gibt, dass die aktuelle Situation nicht gut für die Kinder ist."

Ein Sprecher von Pitt erklärt: "Das Urteil des Berufungsgerichts beruhte auf einer technischen Verfahrensfrage." Die Fakten hätten sich dadurch nicht geändert. Es soll viele Tatsachenbeweise geben, die belegen sollen, dass der Richter und mehrere Experten, die ausgesagt hatten, zu einem Ergebnis gekommen seien, was im besten Interesse der Kinder sei. Eine offizielle Stellungnahme vonseiten Jolies blieb bisher aus.

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