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26.08.2018

Acht aberwitzige Fakten über Hollywoodlegende Clint Eastwood

Die Western-Legende kann mit so einigen ungewöhnlichen Ereignissen aus seinem Leben auftrumpfen.

Clint Eastwoods Mutter sagte einst über ihren berühmten Sohn: "Es ist eine Schande, dass er nicht reich geboren wurde, weil er so viel Spaß daran gehabt hätte." Immerhin hat es die Hollywood-Legende, heute 88 Jahre alt, dank harter und jahrzehntelanger Arbeit auf ein Vermögen von 375 Millionen Dollar gebracht.

Eastwoods Karriere ist eine der ganz großen der Filmgeschichte. Der Durchbruch gelang ihm vor allem mit dem Western "Für eine Handvoll Dollar". Seitdem ist der Revolverheld aus der Hollywood-Elite nicht mehr wegzudenken. Doch wie tickt Dirty Harry eigentlich? Wir haben acht spannende Fakten über die lebende Legende gesammelt, die sogar eingefleischten Fans nicht allzu bekannt sein dürften:

Fakt Nr. 1: Der Westernheld ist auf Pferde allergisch

Als Westernheld hat Clint Eastwood die Hälfte seiner Karriere im Sattel verbracht. Dennoch verträgt sich sein Körper wegen einer Pferdeallergie nicht mit den Vierbeinern. So musste Eastwood stets genügend Taschentücher in den Wilden Westen mitnehmen.

Fakt Nr. 2: Er sollte James Bond und Superman spielen

Als amerikanisches Western-Urgestein in die Rolle eines MI6-Agenten zu schlüpfen, scheint heute unvorstellbar und absurd. In den 60er-Jahren wäre es dennoch fast dazu gekommen: "Mir wurde eine ziemlich gute Summe für James Bond angeboten. Das war nachdem Sean Connery die Serie verlassen hatte. Es war Seans Ding. Es fühlte sich nicht richtig für mich an." Auch für die Rolle des Superman war Eastwood im Gespräch. Beinahe ebenso unvorstellbar, dass er in eine Telefonzelle rennt, sich seinen schicken Anzug vom Körper reißt und in rot-blauen Spandex-Hosen wegfliegt. Er konnte es auch nicht.

Fakt Nr. 3: Er überlebte einen Flugzeugabsturz

Während eines privaten Fluges öffnete sich durch einen Defekt eine der Flugzeugtüren und konnte nicht mehr geschlossen werden. Eastwood hielt diese dann mit ein paar losen Kabeln zu. Als wäre das nicht schon schlimm genug, flog der Pilot auch noch durch einen Sturm, wodurch die Luft im Innenraum ausdünnte. Das Sauerstoffsystem funktionierte nicht mehr richtig, dann ging dem Flieger der Treibstoff aus. Der Pilot entschied bei Port Reyes auf See zu landen. Die Meerlandung glückte und Eastwood und sein Pilot mussten an Land schwimmen, das Meer war zu der Zeit mit Haien befallen. Sonst hätte vielleicht Eastwood die Rolle im Weißen Hai übernehmen können. In seinem Film "Sully" 2016 erzählte er dann zumindest eine ähnliche Geschichte.

Fakt Nr. 4: Universal feuerte ihn wegen seines Adamsapfels

Etwa fünf Jahre nachdem Universal ihn eingestellt hatte, wurde er 1959 wieder entlassen. Das Absurde daran: Er wurde gefeuert, weil sein Adamsapfel zu weit herausragte. Außerdem fanden die Studiobosse, er rede zu langsam und sein abgebrochener Zahn störe obendrein.

Fakt Nr. 5: Er war Rettungsschwimmer, Holzfäller und Türsteher

Nach der Schule nahm Eastwood sogenannte Billig-Jobs an, löschte Brände, schmiedete Metall bei Bethlehem Steel, arbeitete für Boeing an Flugzeugteilen, packte Lebensmittel ein, patroullierte als Rettungsschwimmer am Strand, arbeitete in einer Konservenfabrik, arbeitete als Holzfäller in Oregon (wo Holz auf ihn fiel und sein Knie verletzte), jobbte als Caddy für die oberen Zehntausend im Claremont Country Golf Club und nahm einen bezahlten Auftritt als Türsteher im Unteroffizierclub an, nachdem er verweigerte, in den Koreakrieg eingezogen zu werden. Am Los Angeles City College erwarb er seinen Abschluss in Betriebswirtschaft.

Fakt Nr. 6: Er hatte seit jeher eine Abneigung gegen harte Arbeit

Eastwoods langjähriger Freund und Produzent, Fritz Manes, war überzeugt, dass Eastwood Schauspieler wurde, damit er nicht so hart arbeiten musste: "Ich glaube nicht, dass er etwas tun wollte, das zu anstrengend war. Ich glaube nicht, dass er erkannt hat, wie anstrengend das Schauspielern eigentlich ist."

Fakt Nr. 7: Clint Eastwood ist ein Eiscreme-Held

Seine politische Karriere war kurz aber von Erfolg gekrönt, zumindest wenn es um den Verzehr von Speiseeis geht. Von 1986 und 1988 war die Filmikone Bürgermeister der kalifornischen Kleinstadt Carmel-by-the-Sea. Seine berühmteste Amtshandlung: Er legalisierte Eiscreme. Das klingt für Europäer vielleicht unglaublich, aber bis 1986 war es in Carmel verboten, sich mit einem Eis in der Hand in der Öffentlichkeit zu bewegen. Diesem zutiefst unmenschlichen Gesetz setzte der Revolverheld ein Ende und bis heute dürfen sich die Bürger von Carmel öffentlich mit einem kühlen Eis erfrischen. Dank Clint.

Fakt Nr. 8: Er hat acht Kinder von sechs Frauen

Er hat wie viele Kinder? Mit wie vielen Frauen? Genau, Clint Eastwood scheint ein echter Fruchtzwerg zu sein. Das Lustige daran: Laut Google hat Eastwood sieben Kinder. Seine eigene Tochter, Alison, sagte gegenüber der Sunday Times im Jahr 2011 jedoch aus: "Mein Vater hat acht Kinder von sechs Frauen - er ist jetzt 81 und sein jüngstes Kind ist 14." Ob sieben oder acht, er hat jedenfalls eine Menge.