Die Original-Engel Jaclyn Smith (blieb der Serie bis zum Schluss erhalten), Farrah Fawcett und Kate Jackson (re.)

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Stars
03/21/2021

45 Jahre "Drei Engel für Charlie": Spannende Fakten über die Kult-Serie

Vor 45 Jahren beflügelten Jaclyn Smith, Farrah Fawcett und Kate Jackson die Serien-Landschaft.

von Lisa Trompisch

"Once upon a time, there were three little girls who went to the police academy… (Es waren einmal drei kleine Mädchen, die zur Polizeiakademie gingen…) – und noch Jahrzehnte später sind Charlies Engel, egal in welcher Ausführung (unter anderem zwei Kinofilme mit Lucy Liu, Drew Barrymore und Cameron Diaz) Kult.

Charlie blieb immer Phantom

Exakt am 21. März 1976, also vor 45 Jahren, flimmerte die Pilotfolge über die US-amerikanischen Bildschirme – und für Farrah Fawcett (erlag 2009 ihrer Krebserkrankung), Jaclyn Smith (heute 75) und Kate Jackson (heute 72) hieß es mit viel Charme, Grips und Föhnfrisur: „Es ist Charlie, Engel. Zeit zur Arbeit zu gehen.“

Der ominöse Charlie wurde übrigens nie gezeigt, gab seine Anweisungen immer nur über eine Telefonsprechanlage.

Eigentlich hätte Gig Young („Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss“; gestorben 1978) ihm die Stimme leihen sollen, er war aber beim Einsprechen so betrunken, dass John Forsythe (2010) diesen wichtigen Part übernahm. Er wurde dann auch der bestbezahlte Schauspieler der Serie – ohne je auch nur eine Sekunde vor der Kamera gewesen zu sein.

Auch Kate Jackson cashte mehr ab, als ihre Mitstreiterinnen. Sie bekam in der ersten Staffel 10.000 Dollar pro Folge, ihre Co-Stars Farrah Fawcett und Jaclyn Smith jeweils nur 5.000 Dollar.

Die Ehe ging vor

Dafür hat sich Fawcett eine ganz besondere Klausel in den Vertrag schreiben lassen, und zwar, dass sie spätestens um 19 Uhr das Filmset verlassen müsse, um Abendessen für ihren damaligen Ehemann Lee Majors („Ein Colt für alle Fälle“) zu kochen. Überhaupt hatte ihre Ehe Priorität, so verließ sie bereits nach der ersten Staffel die Serie, musste sich aber vertraglich verpflichten, zumindest noch sechs Gastauftritte zu absolvieren.

Statt ihr wurde dann Cheryl Ladd (heute 69) ein Engel. Aber Fawcett wurde zum Sexsymbol, kreierte sogar einen eigenen Frisurentrend, der als „Farrah-Do““und „Farrah Hair“ in die Styling-Geschichte einging.

22.000 Dollar für Kleidung

Apropos Style, das Garderobenbudget war riesig. Pro Folge waren etwa 22.000 Dollar dafür veranschlagt. Die Schauspielerinnen wechselten mindestens acht Mal pro Stunde ihr Outfit.

Nach der dritten Staffel stieg auch Kate Jackson aus (ihr wurde vom Sender ABC die Möglichkeit, die zweite Hauptrolle in „Kramer gegen Kramer“ zu spielen verweigert und so provozierte sie dann ihren Abgang), für sie kam Shelley Hack (heute 73) dazu. Diese verließ die Serie aber bereits nach der vierten Staffel wieder und Tanya Roberts („Im Angesicht des Todes“-Bond-Girl) bekam ihre Chance. Roberts machte heuer im Jänner traurige Schlagzeilen, nur einen Tag nach einer aufsehenerregenden Falschmeldung über ihren Tod ist sie an den Folgen einer Harnwegsinfektion tatsächlich gestorben.

Jaclyn Smith blieb „Drei Engel für Charlie“ bis zum Aus 1981 erhalten und ist noch heute erfolgreich im TV-Geschäft tätig. Die New York Times bezeichnete sie als „Königin der Mini-Serien“. „Wir hatten so viel zu lachen“, erinnert sie sich noch heute gerne an ihre Engel-Zeit zurück.

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