Überragende Franzosen, furchtlose Paraguayaner
Vor allem die Offensive um Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé, Michael Olise, Bradley Barcola und Désiré Doué spielte groß auf. Alle bisherigen 13 Tore gingen auf das Konto dieser fünf, zehn davon schossen alleine Mbappé und Dembélé. Im 21. Jahrhundert war nur Brasiliens Angriffstrio um Ronaldo, Rivaldo und Ronaldinho bei der WM 2002 mit 15 Treffern noch erfolgreicher.
Dazu glänzt diesmal Michael Olise mit vier Vorlagen und den meisten Offensivaktionen (38) aller Spieler des bisherigen Turniers. Erstaunlich ist auch die Breite des Kaders der Franzosen, vor allem in der Offensive. Am linken Flügel ist es wohl Geschmackssache, ob Barcola oder Doué startet. Beide sorgen mit viel Geschwindigkeit und Tempodribblings für Gefahr. Zudem stehen Didier Deschamps Manchester Citys Rayan Cherki und Crystal-Palace-Knipser Jean-Philippe Mateta zur Verfügung.
Kylian Mbappé traf bereits sechsmal bei dieser WM.
Auf die Bezwinger der DFB-Elf Paraguay wartet also geballte Offensivpower. Die Südamerikaner kommen über eine kompakte Defensive, Teamgeist und Zweikampfhärte. Dies soll wohl auch die Formel für das nächste WM-Wunder werden.
Keine Angst
Schlüsselspieler in der Offensive der „Albirroja“ ist Julio Enciso, der mit zwei Toren sowie einem Assist an allen Toren beteiligt war. „ Wir haben vor niemandem Angst. Wir wissen, was wir können, und werden jedem, der auf uns trifft, Schaden zufügen“, sagte der 22-Jährige.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps ist vor dem Achtelfinale gegen die Weiß-Roten gewarnt: „ Ich habe mir Paraguay angesehen: Was sie erreicht haben, ist kein Unfall. Es ist ein typisches südamerikanisches Team, sehr stark im Zweikampf, sehr zäh, und sie haben auch sehr gute Spieler.“
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