Tina Weirather

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St. Moritz: Weirather gewinnt, Fenninger wird Dritte

St. Moritz: Weirather gewinnt, Fenninger wird Dritte

Die Liechtensteinerin Weirather setzte sich durch. Anna Fenninger wurde vor Görgl und Hosp Dritte.

12/14/2013, 01:30 PM

Ein perfekteres Geschenk hätte Tina Weirather ihrer Mama nicht machen kann. Am 57. Geburtstag von Hanni Wenzel feierte die 24-jährige Tochter den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere. Zweite im Weltcup-Super-G von St. Moritz wurde am Samstag sensationell die Schwedin Kajsa Kling (+0,31) vor der Salzburgerin Anna Fenninger (0,39). Weirather, die mit den Schweizer Damen trainiert, hatte bei strahlend schönem Wetter "eine fast perfekte Fahrt" erwischt. "Hier sind extrem viele Wellen, Flo hat aber einen fairen Kurs gesteckt", merkte Weirather an. Gefallen an der Setzung fanden auch die Rennläuferinnen des österreichische Speedtrainers Florian Winkler. Elisabeth Görgl wurde von der mit Startnummer 44 aufs Podest brausenden Kling, die zuletzt schon anklingen hat lassen, dass sie Potenzial für ganz vorne hat, noch vom Podest gestoßen. Mit Rang vier (0,92) durfte sie aber sehr zufrieden sein. Nicole Hosp (0,97) kam auf die fünfte Stelle (0,97). Nicole Schmidhofer wurde Elfte, Regina Sterz Zwölfte.

Gutes Pflaster

Weirather freute sich nach den starken Saisonleistungen dreifach über den Sieg, nicht nur weil die Mama Geburtstag hatte, sondern weil diese in St. Moritz vor 39 Jahren auch Slalom-Gold bei der Weltmeisterschaft geholt hatte. "Das scheint ein gutes Pflaster für uns zu sein", sagte die strahlende und stolze Wenzel im Zielraum. Auch Tinas österreichischer Papa Harti Weirather war anwesend, er hatte sich das Rennen aber vom Pistenrand aus angesehen. Die insgesamt vierfache Saisonsiegerin Lara Gut, die auch die beiden Super-G gewonnen hatte, landete an der siebenten Stelle (1,12). Die Schweizer Fans hatten sehr auf einen Heimsieg gehofft. "Ich mache auch Fehler und die anderen sind auch gut drauf. Ich hätte auch lieber gewonnen. Ich bin ein bisschen zu hart gefahren, Tina fährt wirklich rund", merkte Gut an. Zu hohe Erwartungen hatte sie schon im Vorfeld gebremst. "Mal schauen, wie es weitergeht. Ich kenne mich mit der Favoritenrolle ja nicht so gut aus", so die 22-Jährige beim Medientermin am Freitagabend. Für Fenninger war es der vierte Podestrang im Olympiawinter, auf den ersten Sieg muss sie weiter warten. "Ich hatte eine richtige Gaude da herunter. Es ist schön, wenn man ins Ziel kommt und ein gutes Gefühl hat. Ich hatte unten einen Fahrfehler, bin zu gerade geworden. Aber es gibt mir Selbstvertrauen, dass ich auch mit einem Fehler so weit vorne bin. Das stimmt mich positiv. Und irgendwann passiert mal kein Fehler." "Der Steilhang war so lässig zum Fahren. Ich bin gut gefahren und mit der Fahrt zufrieden, aber der Rückstand ist schon groß. Ein paar Passagen habe ich nicht optimal erwischt, es wäre schön, wenn es mal von oben bis unten in einem Guss gehen würde", sagte Görgl. Auch für Hosp geht der Aufwärtstrend weiter, sie hat nun die Ränge 3, 12 und 5 im Super-G stehen. "Mit dem Knie hat auch alles gepasst. Jetzt fahre ich heim ein bisschen Slalom trainieren", erzählte die Tirolerin.Stand im Super-G-Weltcup

Endstand, Damen-Super-G in St. Moritz
1. Tina Weirather (LIE) 1:17,38
2. Kajsa Kling (SWE) 1:17,69 +0,31
3. Anna Fenninger (AUT) 1:17,77 +0,39
4. Elisabeth Görgl (AUT) 1:18,30 +0,92
5. Nicole Hosp (AUT) 1:18,35 +0,97
6. Marie-Michele Gagnon (CAN) 1:18,42 +1,04
7. Lara Gut (SUI) 1:18,50 +1,12
8. Maria Höfl-Riesch (GER) 1:18,51 +1,13
9. Tessa Worley (FRA) 1:18,53 +1,15
10. Ragnhild Mowinckel (NOR) 1:18,72 +1,34
11. Nicole Schmidhofer (AUT) 1:18,73 +1,35
12. Regina Sterz (AUT) 1:18,84 +1,46
13. Carolina Ruiz Castillo ( ESP) 1:18,96 +1,58
14. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 1:19,08 +1,70
15. Dominique Gisin (SUI) 1:19,11 +1,73
16. Stacey Cook ( USA) 1:19,12 +1,74
17. Stefanie Köhle (AUT) 1:19,14 +1,76
18. Jennifer Piot (FRA) 1:19,25 +1,87
19. Veronique Hronek (GER) 1:19,29 +1,91
20. Julia Mancuso (USA) 1:19,30 +1,92
21. Priska Nufer (SUI) 1:19,37 +1,99
22. Cornelia Hütter (AUT) 1:19,42 +2,04
23. Andrea Fischbacher (AUT) 1:19,44 +2,06
24. Nadia Fanchini (ITA) 1:19,51 +2,13
25. Ilka Stuhec (SLO) 1:19,52 +2,14
26. Fabienne Suter (SUI) 1:19,53 +2,15
27. Francesca Marsaglia (ITA) 1:19,57 +2,19
28. Stefanie Moser (AUT) 1:19,61 +2,23
. Stephanie Venier (AUT) 1:19,61 +2,23
30. Marie Marchand-Arvier (FRA) 1:19,68 +2,30

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