Sport | Wintersport
20.01.2012

Versicherungen tragen das Streif-Risiko

Findet die Abfahrt auf der Streif nicht statt, müssen die Versicherungen tief in die Tasche greifen.

Der Abfahrt auf der Steif droht die Absage, den zuständigen Versicherungen ein finanzielles Debakel. Die Veranstalter der Rennen haben sich im Vorfeld gründlich gegen einen Ausfall der Speed-Bewerbe in Tirol abgesichert.

Wolfgang Steinmayr, Spezialist für Ausfallshaftungen, vermittelt die Versicherung des Kitzbüheler Skiklubs mit einem internationalen Konsortium. Das Gesamt-Exposure der 72. Hahnenkamm-Rennen beträgt sieben Millionen Euro. Die Höhe der Prämie wurde nicht bekanntgegeben.

"Versicherungstechnisch ist die Absage des Super-G natürlich ein Schaden. Wenn jetzt auch noch die Abfahrt am Samstag abgesagt wird, wäre dies der Super-GAU für die Versicherungen", sagte Steinmayr, der nach der Super-G-Absage schon am Freitag mit zuständigen Versicherungen konferierte.

Wie viel der Kitzbüheler Skiklub über die Versicherung ausbezahlt bekommt, werden Gutachten in den nächsten Monaten klären. "Da muss von Werbeverträgen bis zu Eintrittsgeldern alles eingerechnet werden", erklärte der Versicherungsexperte.

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