Superkombi: Der Ticker zum Nachlesen

APA11411012 - 11022013 - SCHLADMING - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT SI - ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: Fans vor Beginn des Slaloms der Kombination der Herren am Montag, 11. Februar 2013, in Schladming. APA-FOTO: ROBERT PARIGGER
Romed Baumann überrascht und landet hinter Ligety und Kostelic auf Rang drei.
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Superkombi: Der Ticker zum Nachlesen

Romed Baumann bereitet sich auf seinen Start vor. Kein schlechter Lauf im oberen Teil. Dann schaltet er einen Ganz zurück und wird noch Dritter. BRONZE FÜR BAUMANN! Die Überraschung des Tages!

Svindal hält trotz einiger kleine Fehler oben gut mit. Dann fädelt er ein und scheidet aus.

Christof Innerhofer ist der nächste Ausfall. Damit hat Ted Ligety eine Medaille sicher. Svindal und Baumann kommen noch an die Reihe.

Der Südtiroler Dominik Paris kann Ligety wenig überraschend nicht von der Spitze verdrängen.

Ted Ligety greift voll an und verliert oben nur 0,05 Sekunden auf Kostelic. Dann baut er seinen Vorsprung noch aus und geht mit 1,15 Sekunden in Führung. Damit durfte der US-Amerikaner eine Medaille fix haben. Fünf Läufer stehen noch am Start.

Mit rwomed Baumann steht noch ein Österreicher oben.

Jetzt Matthias Mayer auf der Strecke. Bis zur zweiten Zwischenzeit verliert er eine Sekunde auf Kostelic. Im Ziel fehlen ihm dan 1,26 Sekunden.

Carlo Janka bleibt jedenfalls hinter dem Kroaten - Rang sechs für den Schweizer.

Ivica Kostelic versucht es mit einem relativen Sicherheitslauf: Es geht ihm auf - der Kroate geht in Führung. Zufrieden ist er aber nicht: "Es war ein wirklich schlechter Lauf. Ich war von Anfang an zu spät. Eine Medaille wird sehr, sehr schwer."

Das ist natürlich ein erheblicher Dämpfer für Österreichs Medaillenhoffnungen.

Benni Raich auf der Piste. Und aus und vorbei - er fädelt ein und scheidet aus. Er hatte schon vor der ersten Zwischenzeit seine Probleme, bekam den Stock zwischen die Beine, nach der der zweiten Zwischenzeit dann der Ausfall.

Der nächste Führungwechel: Der Finne Romar führt das Klassement an.

Noch drei Läufer, dann ist Benjamin Raich an der Reihe.

Führungswechsel: Der Schweizer Sandro Viletta fährts vor allem im unteren Teil besser als Pinturault und verdrängt den Franzosen auf Rang zwei.

Mermillod Blondin, Dritter der Kombination Kitzbühel, fädelt ein und scheidet aus.

Und gleich der nächste Ausfall: Diesmal erwischt es den Schweden Douglas Hedin.

Kein schlechter Lauf von Ondrej Bank. Pinturault kann er nicht gefährlich werden, für Rang zwei reicht es allemal.

Der US-Amerikaner Thomas Biesemeyer ist nach einem Ausrutscher der erste Ausfall des Slaloms.

Alexis Pinturault auf der Piste. Der Franzose geht volles Risiko, kurz vor dem Ziel kommt er in Rücklage, bleibt aber im Rennen - der Fehler könnte allerdings der entscheidende Fehler zuviel gewesen sein. Er geht mit 2,83 Sekunden Vorsprung in Führung.

Der Andorraner Marc Oliveras fährt an einen Tor vorbei, steigt aber zurück und kommt mit 12,13 Sekunden Verspätung ins Ziel.

Es dauert noch bischen bis es erstmals richtig spannend wird, als Neunter geht der Franzose Alexis Pinturault auf die Piste.

Wie erwartet ist der Tscheche Martin Vrablik deutlich schneller - um genau 2.95 Sekunden.

Das Rennen beginnt mit dem Bosnier Igor Laikert. Er kommt nach einem Sicherheitslauf mit der Gesamtzeit von 3:06,50 ins Ziel.

In wenigen Minuten geht los mit dem "Eis-Slalom" in Schladming.

Kurzer Abstecher zu den Damen, genauer gesagt zu Marlies Schild: Über ihren Slalom-start wird am Mittwoch entschieden. Technik-Trainer Günter Obkircher ist jedenfalls zuversichtlich: "Es schaut wirklich gut aus"

Benjamin Raich gibt sich wie meist betont Vorsichtig: "Ich will keine Vorhersagen treffen. Zuerst muss man fahren, dann kann man sich das Ergebnis anschauen."

Aksel Lund Svindal hat sich nach Rücksprache mit seinem Arzt für einen Start entschieden: "In der Abfahrt habe ich mir beim Start einen Muskelfaser gerissen. Der Doktor hat gesagt, es ist nichts gefährliches, nur schmerzhaft. Daher werde ich fahren."

Der Hang ist heute extrem eisig - ein klarer Vorteil für die Slalom-Spezialisten.

Die Spannung nähert sich dem Höhepunkt: Um 18:15 geht es los mit dem entscheidenden Slalom.

Aksel Lund Svindal hat sich in der Abfahrt ein schmerzhaftes Muskelproblem im hinteren Kniebereich zugezogen. Der Start des Norwegers im Kombi-Slalom wackelt entsprechend.

15 Fahrer werden sich die schwere Abfahrt noch antun, an Romed Baumann sollte im Normalfall keiner mehr herankommen. Aus österreichischer Sicht fällt die Zwischenbilanz äußerst positiv aus. Baumann dürfte die Abfahrt gewinnen, Mayer ist starker Siebenter. Raich ist mit 1,52 Sekunden Rückstand voll dabei im Kampf um die Medaillen.

Der Italiener Matteo Marsaglia fährt als Neunter auch noch in die Top Ten. Mit Christof Innerhofer (3.) und Dominik Paris (5.) stehen zwei seiner Landsleute vor ihm.

"Ich hab schon, als ich über die Ziellinie gefahren bin, gespürt, dass das eine Super-Fahrt war. Ich habe heute gesehen, dass ich die Abfahrt im Griff gehabt hatte. Es wird brutal schwierig, diesen Vorsprung gegen Kostelic und Raich zu behaupten. Ich muss natürlich auf Fehler der Spezialisten hoffen", sagt der in Führung liegende Romed Baumann.

Nun ist Ted Ligety unterwegs. Der Techniker ist oben mit dabei. Dem US-Amerikaner gelingt eine sehr starke Fahrt, er wird Sechster. Dadurch gesellt er sich zu Kostelic & Co. im Rennen um Medaillen.

"Es war eine sehr gute Leistung. Speziell im oberen Teil, im unteren Teil war ich gar nicht so zufrieden, da hatte ich gestern eine bessere Linie", sagt im Zielbereich Benni Raich, der sich berechtigte Hoffnungen auf den Gewinn einer WM-Medaille machen darf.

Das war eine starke Fahrt von Kostelic, der im Vergleich zu den anderen Fahrern, die unter den Top Ten nach der Abfahrt stehen, der beste Slalomläufer sein dürfte. Dennoch verspricht der abschließende Slalom einiges an Spannung.

Ivica Kostelic ist der nächste Starter, der Kroate liegt gut im Rennen. Unten hat er allerdings verloren, liegt etwa im Bereich von Raich. Im Ziel hat der Kroate als Achter 15 Hundertstel Vorsprung auf Raich.

Der nächste Favorit, Alexis Pinturault, ist auf der Strecke. Der Franzose liegt im mittleren Teil schon ziemlich weit zurück. Pinturault hat im Ziel 3,35 Sekunden Rückstand auf Baumann, damit hat er vermutlich keine Chance mehr, ins Medaillenrennen einzugreifen.

Nun kommt Aksel Lund Svindal, der norwegische Titelverteidiger. Bei der 2. Zwischenzeit liegt er drei Zehntel vorne. Auch bei der 4. Messung liegt der Norweger in Führung. Auch Svindal schafft es nicht, die Zeit von Baumann zu toppen, landet aber auf einem starken 2. Rang.

Christof Innerhofer hat Schiwerigkeiten, scheidet beinahe im mittleren Teil aus. Irgendwie schafft es der Südtiroler ins Ziel, mit etwas weniger als vier Zehntel Rückstand auf Baumann, der immer noch vorne liegt.

Carlo Janka hat im Ziel etwas mehr als eine Sekunde Rückstand auf den Führenden Baumann, der Schweizer ist im Rennen um die vorderen Plätze dabei.

Thomas Mermillod Blondin, der auch ein guter Slalomläufer ist, hat im Ziel 2,30 Sekunden Rückstand. Das ist wahrscheinlich zu viel, um um die Medaillen mitfahren zu können.

Nun ist Romed Baumann auf der Strecke. Baumann ist ganz gut dabei. Der 27-Jährige baut seine Führung im unteren Teil aus und übernimmt die Spitzenposition!

Dominik Paris verdrängt Mayer von der zweiten Position.

Adrien Theaux stößt die beiden ÖSV-Läufer von der Spitze. Der Franzose ist aber dennoch kein Medaillenkandidat, dafür ist er im Slalom zu schwach.

Sandro Viletta springt - beinahe auf einen Pistenarbeiter, der auf der Strecke läuft. Das hätte böse ausgehen können, zum Glück hat der Schweizer ausweichen können.

Siegmar Klotz ist der nächste Fahrer, der aus dem Rennen ist. Der Italiener hat den Schwung nicht rechtzeitig angesetzt und dann war er zu spät.

Matthias Mayer ist unterwegs - und zwar sehr stark! Im Ziel hat der Youngster 0,74 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen. Zwei Österreicher vorne - das schaut gut aus.

Raich ist auf der Strecke, bei der zweiten Zwischenzeit liegt er knapp hinten. Bei der 3. ist er nur eine Hundertstel hinten. Bei der 65. ist er knapp vorn. Raich setzt sich in Führung! Sehr starke Fahrt vom erfahrenen Pitztaler, die Hoffnung auf eine Medaille macht.

Der Finne Andreas Romar ist auf der Strecke. Danach geht mit Benni Raich der erste Österreicher an den Start. Übrigens, Romar landet die neue Bestzeit.

Mit Silvan Zurbriggen ist der nächste Schweizer im Ziel. Der Routinier setzt sich, trotz eines riesigen Schnitzers kurz vor der Zieleinfahrt, an die Spitze.

Ondrej Bank gehört zweifellos zu dem erweiterten Favoritenkreis heute. Der Tscheche hat im Ziel 1,14 Sekunden Rückstand auf den Führenden Berthod.

Der Schweizer Marc Berthod übernimmt die Führung. Das scheint die erste gute Richtzeit zu sein. Die besten Super-Kombi-Fahrer kommen aber erst.

Schafft es der Argentinier Cristian Javier Simari Birkner ins Ziel? Die Antwort: Ja, aber mit einem gehörigen Rückstand von fast 4 Sekunden.

Der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle erleidet an fast derselben Stelle dasselbe Schicksal. Gott sei Dank hat sich der 20-Jähirige nicht weh getan.

Und schon gibt es den ersten Ausfall an diesem Tag. Der Franzose Roger Brice scheidet gleich im oberen Teil aus.

Vrablik ist im Ziel. Seine Zeit: 2:06,37.

Das Ziel-Stadion ist gut gefüllt. Und der erste Läufer, der Tscheche Vrablik ist unterwegs.

Um 12 Uhr geht es los. Benni Raich hat die Startnummer 10 erhalten, Matthias Mayer startet gleich nach ihm. Romed Baumann geht als 16. in die Super-Kombi-Abfahrt. Eröffnet wird das Rennen vom Tschechen Martin Vrablik.

"Ich freu' mich riesig auf dieses Rennen", sagt auch Matthias Mayer. Österreichs Talent ist in den beiden Speed-Rennen leider nicht zum Edelmetal gerast.

Für Benjamin Raich, der vor acht Jahren WM-Gold in der Super-Kombination gewonnen hat, ist es der 24. Start bei einem WM-Rennen. Holt der Routinier heute die erste Medaille für das Herren-Team? "Das Wetter ist gut, ich freu' mich auf dieses Rennen. Die Piste ist eisig und daher schwierig zu fahren", sagt Raich vor der Abfahrt.

Vor etwa zwei Stunden informierte uns unser Kollege Stefan Sigwarth, der in Schladming vor Ort ist, dass es im WM-Ort ziemlich kalt ist - minus 15,3 Grad zeigte das Thermometer an.

Nur drei Österreicher - Benjamin Raich, Romed Baumann und Matthias Mayer - gehen in dem heutigen Bewerb an den Start. Florian Scheiber muss wegen eines Meniskuseinrisses im Knie passen, Ersatz gibt’s nicht.

Herzlich Willkommen zur Super-Kombination der Herren bei der WM in Schladming. Die Abfahrt beginnt um 12.00 Uhr, ab 18:15 Uhr folgt dann der Slalom.

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