Weltcupfinale: Zwei ÖSV-Podestplätze zum Super-G-Saisonabschluss

Vincent Kriechmayr wird beim Weltcupfinale Zweiter hinter Dominik Paris, Raphael Haaser schließt mit Platz 3 ab.
Weltcupfinale: Zwei ÖSV-Podestplätze zum Super-G-Saisonabschluss

Dominik Paris gewinnt den letzten Super-G der Saison. In Kvitfjell war der Südtiroler wie am Samstag in der Abfahrt auch am Sonntag der Schnellste. ÖSV-Star Vincent Kriechmayr holte nach Rang 3 am Samstag diesmal den zweiten Platz. Dritter wurde ÖSV-Teamkollege Raphael Haaser

Für Paris ist es bereits der 8. Sieg in Kvitfjell. "Ich fühl' mich da wohl", sagte er nach dem Rennen. Er holte wie im Vorjahr das Doppel aus Abfahrt und Super-G.

Odermatt ohne Punkte

Die Super-G-Kristallkugel war bereits vor dem Finale in Lillehammer zumindest rechnerisch in den Händen von Marco Odermatt. Vincent Kriechmayr blieb am Ende hinter dem Schweizer auf Rang zwei. 

Der Beaver-Creek-Sieger hatte seine letzte Kugelchance durch die Absagen der beiden Super-G in Frankreich verloren. Seit Kitzbühel Ende Jänner war kein Weltcup-Super-G mehr abgehalten worden. Die Abfahrt in Courchevel, wo letztlich kein Super-G stattfand, hat Kriechmayr gewonnen.

Natürlich hätte er sich noch Chancen ausgerechnet, wären mehr Rennen gewesen. "Aber der Odi hätte mich bei den zwei Super-Gs auch besiegen können. Am Ende hat er weit mehr Punkte geholt." Es ist der fünfte zweite Platz im Super-G-Weltcup. Gewinnen konnte ihn Kriechmayr noch nicht. 

Für Odermatt lief es am Sonntag nicht besonders, für ihn reichte es nicht einmal für die Top-15, sein schlechtestes Saisonergebnis. Doch der Schweizer hat aber neben der Super-G-Kugel auch jene von Abfahrt und Gesamtweltcup bereits fix. Am Dienstag (9.30 Uhr/live ORF 1) geht es auch noch im Riesentorlauf um den Gesamtsieg. Den könnte ihm noch Lucas Pinheiro Braathen streitig machen. 

ÖSV-Läufer Raphael Haaser ist zufrieden mit dem Stockerlplatz. "Ich bin mit dem gleichen Rückstand hier schonmal Neunter geworden", erinnert er sich. Dass er Gesamtdritter im Super-G-Weltcup wurde, sei für ihn ein "Zuckerl", aber eigentlich sei er als Dritter "zweiter Verlierer". Er habe noch viel vor, was ihm im Sommer die Motivation fürs Training bringe. 

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