Riesentorlauf in Kanada: Keine Österreicherin in den Top Ten
Stephanie Brunner war im Riesentorlauf in Mont Tremblant die beste Österreicherin
Nach dem Sieg beim Saisonauftakt in Sölden und Rang 2 in Copper Mountain verließ Julia Scheib in Mont Tremblant (Kanada) die Erfolgsspur.
Im dritten Riesentorlauf in diesem Winter scheiterte die Senkrechtstarterin aus der Steiermark bereits im ersten Durchgang und verlor damit auch ihre Führung im Riesentorlauf-Weltcup.
Ohne das Zugpferd Julia Scheib steht das österreichische Riesentorlauf-Team momentan im Abseits und kann nicht in den Kampf um die Spitzen-Platzierungen eingreifen.
Stephanie Brunner war als Elfte die beste ÖSV-Athletin, Nina Astner fuhr im zweiten Durchgang die zweitbeste Laufzeit und und erreichte mit Rang 18 ihr bestes Weltcupergebnis.
Nina Astner erreichte ihr bestes Weltcupergebnis
Den Sieg sicherte sich Alice Robinson, die vor einer Woche auch schon in Copper Mountain gewonnen hatte. Die Neuseeländerin verwies die Kroatin Zrinka Ljutic und die Kanadierin Valerie Grenier auf die Plätze und ist neue Führende im Riesentorlauf-Weltcup.
Am Sonntag steht in Mont Tremblant noch ein weiterer Riesentorlauf auf dem Programm (17/20 Uhr, live ORF1). Danach kehrt der Frauen-Weltcup zurück nach Europa.
Am kommenden Wochenende finden in St.Moritz die ersten Speedrennen statt.
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