Termin-Chaos nach Samstag-Absage in Bansko

Nebel im bulgarischen Bansko war auch am Samstag Spielverderber im Damen-Weltcup. © Bild: APA/EPA/VASSIL DONEV

Wie am Freitag ist auch am Samstag Nebel Spielverderber in Bulgarien. Dasselbe Spielchen gibt es auch bei den Herren.

Nach der Absage am Freitag war auch am Samstag kein Rennen im bulgarischen Bansko möglich. Sonntag ist in Bansko eine Alpine Kombination angesetzt, der ursprünglich für Freitag geplante Super-G soll am Montag in Szene gehen. Ein Nachtrag des Super-G von Samstag wäre nur noch kommende Woche in Garmisch-Partenkirchen möglich, wo Abfahrt und Super-G auf dem Programm stehen.

Abbruch nach Startnummer 4

Das Rennen in Bansko war am Samstag plangemäß gestartet worden, obwohl sich die Piste in einem schlechten Zustand befand. Schon nach vier Läuferinnen folgte die erste Unterbrechung wegen Nebels. Die Schweizerin Fabienne Suter, die bei ihrer Fahrt mit Nummer vier schon nichts mehr sah und ausschied, hätte noch einmal fahren dürfen, da es widersprüchliche Meinungen gab, ob sie bereits bei Start-Stopp ins Rennen geschickt worden war.

Absage nach Startnummer 13
Dazu kam es nicht mehr, denn nach 13 Läuferinnen erfolgte erneut eine Unterbrechung und nach mehreren Verschiebungen die endgültige Absage. In Führung lag die Italienerin Elena Curton. Zwei ÖSV-Läuferinnen waren ins Rennen gegangen. Glück hatte Nicole Hosp, die in Führung liegend in den weichen Schnee kam, bei einem Tor hängenblieb und einen Sturz nur knapp vermied. „Es war extrem knapp, mit letzter Not habe ich den Sturz verhindert. Im patzigen Schnee frisst es einen. Ich bin froh, dass ich gesund bin. Es ist sehr unruhig, die Piste ist sehr unregelmäßig und man sieht schlecht“, sagte die Tirolerin. Landsfrau Regina Sterz kam an der gleichen Stelle wie Hosp in den weichen Schnee. „Ich habe gekämpft bis ins Ziel, aber ich bin im Tiefschnee gestanden. Es war sehr schwierig zu fahren, sehr kräfteraubend.“

Erstellt am 28.02.2015