Ted Ligetys Vorsprung ist größer statt kleiner geworden.

© Reuters/MIKE SEGAR

Ski alpin

Berthold baut Riesentorlauf-Team um

US-Boy Ted Ligety dominiert im Riesenslalom. Die Konkurrenz grübelt – und rührt um.

von Stefan Sigwarth

12/13/2013, 12:17 PM

Er hatte es schon nach dem letzten Riesenslalom in Beaver Creek angekündigt, nun hat Herren-Cheftrainer Mathias Berthold seinen Kader umgebaut. Das Ergebnis: Hannes Reichelt, dem wieder der Rücken zu schaffen machte und der sich als Fünftletzter des ersten Durchgangs von Colorado enttäuscht hatte, bekommt eine Pause zur Therapie. Auch Romed Baumann, Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr müssen beim Rennen am Samstag in Val d’Isère (10/13 Uhr) zuschauen. „Dafür feiern Johannes Strolz und Magnus Walch ihr Weltcup-Debüt“, erklärte Mathias Berthold. Der Vorarlberger Strolz fährt übrigens in großen Fußstapfen: Der Vater des Warthers – Hubert – ist der Kombi-Olympiasieger von 1988.

Nichts ändern dürfte sich hingegen an der Spitze im österreichischen Team: Marcel Hirscher ist und bleibt die Nummer eins im Riesenslalom, und die eindeutige Nummer zwei ist Philipp Schörghofer, der sich ganz dieser Disziplin verschrieben hat.

Neu hingegen ist die Tatsache, dass Marcel Hirscher nun nicht mehr nur Ted Ligety vor der Nase hat, sondern auch noch Bode Miller: Der 36-jährige Amerikaner hat in seinem Jahr Auszeit den Sinn von Training begriffen, zehn Kilogramm abgenommen, was seinen lädierten Knien zugutekommt – und prompt war er zuletzt in Colorado Zweiter.

Böse Überraschung

Was bleibt, ist die Frage, wie diesem Ted Ligety beizukommen ist. Der Weltmeister, der die letzten vier Bewerbe jeweils gewonnen hat, freut sich diebisch, dass er schon wieder etwas gefunden hat, das ihm Vorteile verschafft. Im letzten Jahr waren es nach der Umstellung auf längere, schmälere Skier mehr Krafttraining und mehr Schneetraining, dazu ein noch höheres Anfahren der Tore; im heurigen Sommer scheint sein Vorarlberger Ausrüster Head die besten Ansätze in der Materialentwicklung gefunden zu haben.

Tatsache ist, dass Marcel Hirscher gegrübelt hat, nachdem er Ligety zuletzt nicht wie erhofft nähergekommen ist, sondern der Abstand eher angewachsen ist. Was ihm einfällt? Die Antwort liefert das Rennen in Val d’Isère am Samstag.

Die Bilder vom letzten Riesentorlauf

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