Flops, Fehler, Formtief: Letzte Chance für die ÖSV-Adler im Team

Jan Hörl und Stephan Embacher starten für Österreich im Superteam-Bewerb. Von Gold bis zum Olympia-Absturz wie 2018 ist alles möglich.
ÖSV-Springer Hörl

Keine Medaille, eine Disqualifikation (Daniel Tschofenig) und ein Athlet, der es auf der großen Schanze nicht einmal in den Finaldurchgang geschafft hat (Stefan Kraft) – das ist die miserable Bilanz der österreichischen Skispringer nach den ersten drei Bewerben.

Der Super-Team-Wettkampf, der heute (19.00) die Olympiapremiere erlebt, ist das Springen der letzten Chance.

Liegt ein versöhnliches Ende in der Luft oder droht ein Absturz wie 2018, als das ÖSV-Skisprung-Team bei den Olympischen Spielen leer ausgegangen war?

Der Wettkampf am Samstag auf der Großschanze, so bitter er für die Österreicher auch verlaufen war, gibt zumindest auch ein wenig Anlass zur Hoffnung. Denn Jan Hörl (5.) und Stephan Embacher (7.) waren auf Schlagdistanz zur Weltspitze und hätten mit dieser Performance in einem Teambewerb die Silbermedaille geholt.

Chefcoach Widhölzl

Chefcoach Widhölzl

"Von Platz 1 bis 5 alles möglich" 

Mit Japan, Norwegen, Polen, Deutschland und Slowenien wartet freilich harte Konkurrenz auf das Duo Hörl/Embacher, dem Chefcoach Andreas Widhölzl heute das Vertrauen schenkt.

„Die beiden waren sowohl auf der Normalschanze als auch auf der Großschanze die Besten. Von Platz eins bis Platz fünf ist alles möglich.“

Stefan Kraft wird derweil noch vier Jahre anhängen müssen, will er noch eine Einzelmedaille bei Olympia gewinnen. Predazzo war für den dreifachen Weltmeister ein sportliches Fiasko.

„Ich habe hier kein Konzept gefunden. Das wurmt mich schon brutal.“

Kommentare