Sport | Wintersport
27.12.2011

ÖSV-Damen hoffen auf ersten RTL-Sieg

Am Mittwoch haben die Österreicherinnen in Lienz die nächste Chance auf den ersten RTL-Sieg seit zwei Jahren.

In den bisherigen zwei Saisonrennen schaffte Elisabeth Görgl zweimal den Sprung auf das Podest, nach Rang drei in Sölden hinter der US-Amerikanerin Lindsey Vonn und der Deutschen Viktoria Rebensburg musste sich die Steirerin in Aspen nur Rebensburg geschlagen geben. Anna Fenninger (4. und 6.) und Kathrin Zettel (7.) zeigten ebenfalls bereits auf.

Wenn sich die Technikerinnern zum Weltcup in Lienz einstellen, steht Slalom-Seriensiegerin Marlies Schild selbstverständlich im Mittelpunkt. Doch vor den Slalom haben die Terminverantwortlichen den Riesentorlauf gesetzt.

Eine Disziplin in der es zuletzt für die ÖSV-Damen deutlich weniger gut gelaufen ist. Wobei zuletzt in diesem Zusammenhang die letzten beiden Jahre meint - seit dem 16. Jänner 2010, als Kathrin Zettel in Maribor gewann, dauert die Durstrecke bereits an.  

Wobei die Erfolgsaussichten nicht so düster sind, wie es  diese Bilanz vermuten lässt. Immerhin landete Elisabeth Görgl in den bisherigen beiden Saisonrennen auf dem Podest: In Sölden musste sie sich Lindsey Vonn und Viktoria Rebensburg geschlagen geben, in Aspen nur Rebensburg. Auch Anna Fenninger (4. und 6.) und Kathrin Zettel (7.) haben bereits aufgezeigt.

Gehirnerschütterung

Den Sturz im Abfahrtstraining von Lake Louise und die zugezogene Gehirnerschütterung hat Görgl längst hinter sich gelassen. "Es ist wichtig, dass du gleich wieder fährst. Wenn es möglich ist, musst du gleich wieder rauf auf die Piste und das Thema so bearbeiten", erzählte die 30-Jährige nach der Rückkehr aus Amerika. Mit der Absage des Riesentorlaufs in Courchevel wurde ihr auch eine baldige Chance genommen, die derzeit gute Riesentorlaufform unter Beweis zu stellen.

Nach den Wetterkapriolen und diversen Absagen, so auch des Parallelrennens am Neujahrstag in München, sollen dem planmäßigen Ablauf der Technikrennen in Lienz auch zu erwartende Plusgrade nichts anhaben können. Die Schneeauflage auf der gesamten Strecke beträgt laut Rennleiter Siegfried Vergeiner durchgehend 50 Zentimeter, die Präparierung der Piste verlief dank zuletzt kalter Nächte wunschgemäß. Die Hangbefahrung am Dienstag wurde aber vorsorglich abgesagt-,  Görgl und Co. wollten deshalb erst im Laufe des Nachmittags eintreffen.

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