
© Reuters/BRIAN SNYDER
NHL: Chicago holt den Stanley Cup
Die Blackhawks drehen binnen 17 Sekunden ein 1:2 und sichern sich damit den Titel.
Ein Krimiautor hätte das Drehbuch für Spiel sechs der Stanley-Cup-Finals zwischen den Chicago Blackhawks und den Boston Bruins nicht besser schreiben können. Die Blackhawks gewinnen am Ende mit 3:2 (0:1,1:0,2:1) und krönen sich mit dem vierten Sieg in der Serie zum NHL-Champion. Aber der Reihe nach.

17 Sekunden bis zum Glück
Zunächst sah auch alles danach aus, als ob die Serie in ein entscheidendes Spiel sieben - zurück nach Chicago - wandern würde. Chris Kelly brachte die Hausherren nach nur acht Minuten per Snapshot in Front. Doch die Hawks hielten dagegen und Kapitän Jonathan Toews nahm sich nach einem gewonnenen Bully ein Herz, zog über rechts ins Angriffsdrittel und versenkte den Puck im Alleingang flach ins Kurze.
In der Folge hatten beide Teams Chancen um die Vorentscheidung herbeizuführen, es sollte jedoch bis in den Schlussabschnitt dauern, ehe Boston-Hüne Milan Lucic aus einem Crawford-Schnitzer Kapital schlagen und auf 2:1 für die Bruins erhöhen konnte. Abermals schienen die Hockey-Götter es mit den Gastgebern gut zu meinen.


Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle Patrick Kane bleiben, der Blackhawks-Superstar war in den ersten beiden Runden oft kritisiert worden, bewies jedoch auch diesmal seine Führungsqualitäten und wurde zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt.