Langlauf: Smutna Siebente im Sprint

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Die Österreicherin startet in Kuusamo erfolgreich in den Weltcup. Björgen gewinnt bei den Damen, Peterson bei den Herren.

Katerina Smutna ist erfolgreich in den Skilanglauf-Weltcup gestartet. Die 28-Jährige belegte in Kuusamo im Sprint in der klassischen Technik den siebenten Platz und stellte damit ihr bestes dortiges Resultat von 2008 ein. In der Qualifikation nur 27., gewann die Wahl-Tirolerin ihren Viertelfinallauf und wurde in ihrer Halbfinal-Serie Vierte. Den Sieg sicherte sich wie schon beim Saisonauftakt in Sjusjöen die Norwegerin Marit Björgen, bei den Herren triumphierte erstmals der Schwede Teodor Peterson.

Olympiasiegerin Björgen feierte mit dem souveränen Finalerfolg vor der Schwedin Charlotte Kalla und ihrer Landsfrau Vibeke Skofterud schon den 48. Erfolg im Weltcup. Sie ist seit dem Auftaktsieg vor dem Norweger Björn Dählie die alleinige Nummer eins in der Langlauf-Bestenliste. Peterson, in der Qualifikation nur 24., überraschte mit dem Premierensieg vor Olympiasieger Nikita Krijukow (RUS) auch sich selbst.

Knapp am Finale vorbei

Smutna war im Halbfinale zunächst Zweite hinter Kalla und verpasste den Finaleinzug als Vierte hinter Skofterud schließlich nur um vier Zehntelsekunden. Coach und Partner Radim Duda war mit dem Auftakt sehr zufrieden. "Kati hat vorher kein Rennen gehabt und hier ist die Weltklasse komplett vertreten, da ist das wirklich ein gutes Resultat." Am Samstag folgt ein 5-km-Skatingbewerb und am Sonntag zum Abschluss des "Ruka Triple" ein 10-km-Rennen (klassisch). "Ein Gesamtplatz unter den ersten 20 ist das Ziel", legte sich Duda fest.

Smutna selbst freute sich über das gute Resultat, nachdem sie in der Qualifikation als 27. sogar um einen Platz in den Top 30 hatte zittern müssen. "Ich habe sehr schnelle Ski und genug Kraft gehabt. Es ist schön, gleich im ersten Rennen den Einzug in das Semifinale zu schaffen. Das Finale habe ich zwar ganz knapp verpasst, mit diesem Auftakt kann ich aber wirklich glücklich sein", sagte die Athletin des HSV Saalfelden, die zwei vierte Plätze als bisher beste Resultate erreicht hat.

Ein Biathlet als Langläufer

Biathlet Dominik Landertinger hat als 117. bei den Herren das Ziel innerhalb der Karenzzeit erreicht und misst sich am Samstag in "seiner" Skating-Technik" erstmals mit Langlauf-Elite.

Erstellt am 05.12.2011