Der Norweger Kjetil Jansurd war bereits im ersten Training von Beaver Creek nahe am Streckenrekord

© APA/EPA/GEORGE FREY

Ski alpin
12/02/2014

Jansrud ist auch in Beaver Creek der Schnellste

Der Norweger lag im ersten Training für die Abfahrt voran. Matthias Mayer war der beste Österreicher

Kjetil Jansrud bleibt der dominierende Fahrer im Abfahrtsrennsport. Der Norweger, der in Lake Louise das einzige Training, die Abfahrt und den Super-G gewonnen hat, war am Dienstag auch im ersten Training für die schwere Abfahrt in Beaver Creek gleich wieder Schnellster. Mit 1:40,06 Min. kratzte Jansrud zudem am Streckenrekord. Bester Österreicher war Olympiasieger Matthias Mayer auf Platz vier.

In Abwesenheit des verletzten Aksel Lund Svindal ist damit im WM-Winter weiter ein Norweger tonangebend in den Speedbewerben. Der Super-G-Olympiasieger kam bei strahlendem Sonnenschein und perfekter Piste dem elf Jahre alten Streckenrekord von Daron Rahlves (1:39,59) schon beim ersten Abtasten mit der spektakulären „Raubvogelpiste“ sehr nahe. „Ich wollte unbedingt schon am Saisonbeginn schnell sein“, erklärte Jansrud seine aktuelle Dominanz. „Und ich bin gerne in der Position des Gejagten.“

Ein Grund für die Fabelzeit Jansruds waren die perfekten äußeren Bedingungen. Der andere und bedeutendere war der, dass man diesen Winter die Abfahrten wieder schneller setzt und die Sprünge wieder weiter gehen lässt. Ein Schritt, der von praktisch allen Fahrern begrüßt wird.

Mayer, der nach seinem schweren Trainingssturz im Oktober viel Training verpasst hat, verlor auf der steilen „Achterbahn“ in Colorado 0,86 Sekunden auf Jansrud. Auch der Kärntner hat mit der Rückbesinnung zum Abfahrts-Spektakel kein Problem. Schnellster Österreicher zu sein, sei okay. „Natürlich schau' ich, wo die Teamkollegen sind, denn das ist ein guter Vergleich. Aber insgesamt will ich so weit vorne wie möglich sein.“

Wann das zweite Training für die Abfahrt am Freitag stattfinden kann, war wegen einer angekündigten Wetterverschlechterung offen. Dabei wird es nicht nur zu einer Qualifikation zwischen Joachim Puchner, Markus Dürager und Patrick Schweiger um einen Platz kommen, auch Marcel Hirscher wird sich im Training erstmals auf eine der schwierigsten Abfahrten der Welt wagen.

Der Slalom-Weltmeister und Weltcup-Gesamtsieger bereitet sich seit über einer Woche auf die Beaver-Rennen vor und wird dort Super-G und Riesentorlauf bestreiten.

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