Nach der historischen Bronze-Medaille: Herzogenburg feiert Jakob Dusek

Jakob Dusek gewann als erster Herzogenburger eine Olympiamedaille. Ab 17 Uhr wird in seiner Heimat für und mit dem Snowboard-Crosser gefeiert.
Jakob Dusek mit seiner Bronzemedaille

Im Montafon hat Jakob Dusek am Wochenende durch ein geniales Überholmanöver in der letzten Kurve von Platz vier auf eins den „Heim“-Weltcup gewonnen.

Bevor es zur letzten Station der Snowboard-Crosser in dieser Weltcup-Saison nach Mont Saint Anne in Kanada geht, kommt Dusek ganz nach Hause: Seine Heimatstadt feiert den ersten Gewinner einer Olympiamedaille aus Herzogenburg überhaupt.

SNOWBOARD - FIS SBX World Cup Montafon

Der 29-Jährige gewann in Livigno Bronze und jubelte gemeinsam mit Doppel-Olympiasieger Alessandro Hämmerle.

Am Freitag ab 17 Uhr steht deswegen der Rathausplatz der 8.000-Einwohner-Stadt ganz im Zeichen von Jakob Dusek, der auch in Innsbruck lebt, seine flache Heimat (auf 229 Metern Seehöhe) aber als eines der Erfolgsgeheimnisse nennt.

„Für mich waren die Berge keine Selbstverständlichkeit.  Wenn ich auf den Berg gekommen bin, war das jedes Mal eine Extra-Motivation fürs Training“, erzählte der Weltmeister von 2023 nach seiner Goldmedaille im KURIER-Interview.

„Das war wohl auch bei Benjamin Karl so“ – der Doppel-Olympiasieger ist ebenfalls ein Traisentaler, aufgewachsen in Wilhelmsburg.

Viel Programm in Herzogenburg 

In Herzogenburg gibt es Livemusik, Aufführungen von Duseks früheren Schulen aus Herzogenburg und Wölbling, eine Autogrammstunde,  eine Ehrung durch den NÖ-Landesskiverbandspräsidenten Wolfgang Labenbacher und das Wiedersehen mit vielen alten Freunden.

Jakob Dusek betont: „Es ist für mich etwas Besonderes, in der Heimstadt geehrt zu werden und gemeinsam zu feiern.“

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