Vanessa Bittner ist zweifache Junioren-Weltmeisterin. Die Tirolerin soll 30 Jahre nach Hunyady und Hadschieff wieder Olympiamedaillen holen.

© APA/EPA/VINCENT JANNINK

Eisschnelllauf
11/06/2014

In den Eisspuren ehemaliger Stars

Der Österreichische Eisschnelllauf-Verband will aus der Krise und hat sich deshalb neu formiert.

von Harald Ottawa

Unter dem Motto A.I.R. (Austrian Ice Racers) will der österreichische Verband neu durchstarten. Bei einer Präsentation in Wien wurde Michael Hadschieff, zweifacher Olympia-Medaillengewinner von 1988, als Generalsekretär vorgestellt. „Wir starten einen kompletten Neuanfang mit einigen Talenten, die 2018 auf Medaillenjagd gehen sollen“, sagt der heute 51-jährige Hadschieff.

Und einige Talente lassen hoffen, dass alles nicht mit einer Vision beginnt und einer Illusion endet. Österreichs Sportler des Jahres 1986 ist überzeugt: „Wir haben so gute Athleten wie noch nie, noch nie gab es vorher Junioren-Weltmeister. Wir sind also extrem gut aufgestellt.“ In den Kufen-Spuren der damaligen Stars Emese Hunyady und eben Hadschieff laufen vor allem Athleten des Union Speedskating-Clubs Innsbruck. Allen voran Vanessa Bittner, die zweifache Junioren-Weltmeisterin, die über die Änderungen im Verband froh ist. „Hadschieff weiß aus eigener Erfahrung, was wir Jungen brauchen, kann auf uns eingehen“, sagt die 19-Jährige.

Weitere Hoffnungsträger sind unter anderem Armin Hager (20 Jahre), Linus Heidegger (19) und „Teamsenior“ Bram Smallenbroek (27). Motto des Wiederaufbaus: "Auf die Kufen, fertig, ...Gold!"

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