© Georg Swoboda

Eishockey
01/23/2015

Neue Trainingshalle für den VSV

Die Vienna Capitals bekommen am Freitag Besuch von ihrem Lieblingsgegner.

Was die Vienna Capitals längst haben, wird in näherer Zukunft wohl auch dem Villacher SV zur Verfügung stehen: eine zweite Eisfläche – eine Trainingshalle. "Die Sanierung der derzeitigen Eishalle ist finanziell nicht drin, genauso wenig wie für Klagenfurt", sagte Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Da Villach aber über keine zweite Eisfläche verfüge, habe die Stadt ein Konzept ausgearbeitet. Die Stadthalle wird dabei ausgeklammert, gebaut werden sollen nur die Trainingshalle und eine Tiefgarage. Kosten: neun Millionen Euro. "Wir finanzieren das vor, weil das Land erst 2021 im Sportreferat wieder freie Mittel hat", erklärte der Bürgermeister.

Der Grund dafür ist das Klagenfurter Fußballstadion – und der Vertrag, laut dem das Land noch bis 2020 jährlich 1,5 Millionen Euro für die Arena zu zahlen hat. Für die gewünschten beiden Eishockey-Großprojekte in Klagenfurt und Villach, die 28 bzw. 25 Millionen Euro kosten würden, gebe es angesichts der Budgetknappheit des Landes Kärnten allerdings kein grünes Licht.

Sorgen, die die Vienna Capitals nicht teilen. Schon vor dem Heimspiel gegen Innsbruck am Freitag (19.15 Uhr) ist die Play-off-Qualifikation geschafft, und der Gegner aus Tirol ist zumindest vorsichtig: "Wien scheint uns nicht zu liegen. Sie haben ein absolutes Topteam mit viel Qualität. Wir haben nicht viel zu verlieren, wir können nur gewinnen", sagt Mario Huber.

Grenzenlos ist die Zuversicht der Capitals freilich nicht: Zwar kehrt Nicolas Deschamps ins Team zurück, nachdem er in Montreal Vater geworden ist, doch Adam Naglich droht wegen seiner anhaltenden Rückenbeschwerden den Rest der Saison zu verpassen. Immerhin: Seit dem Aufstieg der Innsbrucker haben die Wiener noch jedes der bisher elf Spiele für sich entschieden.

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