Die Eistanz-Welt trauert: Chris Reed starb mit nur 30 Jahren

Chris Reed und Kana Muramoto bei der Eiskunstlauf-WM 2018
Der für Japan startende Kunstläufer aus den USA war der Lebensgefährte der vielfachen Staatsmeisterin Kerstin Frank aus Wien.

Die Nachricht am frühen Dienstagmorgen kam wie ein Schock: Chris Reed, zweifacher Olympiateilnehmer und gemeinsam mit seiner Schwester Cathy siebenfacher japanischer Meister im Eistanz, ist am vergangenen Samstag im Alter von nur 30 Jahren völlig überraschend verstorben. Von 2016 bis 2018 lief Reed mit Kana Muramoto zu drei weiteren japanischen Titeln und einer weiteren Olympiateilnahme, nun erlag er in Detroit den Folgen eines Herzinfarktes.

Der im US-Bundesstaat Michigan geborene Sohn einer Japanerin und eines Amerikaners hatte bereits 2006 den US-Titel bei den Novizen geholt, danach entschied er sich aber für einen Start unter der Flagge des Heimatlandes seiner Mutter.

Seit 2012 waren Chris Reed und die Wienerin Kerstin Frank ein Paar. Die Österreichische Eiskunstlauf-Meisterin der Jahre 2012 bis 2017 arbeitet seit ihrem Rücktritt als Trainerin.

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