"Es ist einfach so geil: Bei den letzten Läuferinnen - ich bin da gestanden und habe gedacht: ....

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Schladming 2013
02/16/2013

Der Slalom-Ticker zum Nachlesen

Die Salzburgerin ist mit einem starken zweiten Lauf noch in die Medaillenränge gefahren.

Der Slalom-Ticker zum Nachlesen

Es ist die erste Einzelmedaille für Kirchgasser - mit Gold im Team und Silber im Slalom ist sie die erfolgreichste Österreicherin bei der WM in Slalom.

Frida Hansdotter oder Mikaela Shiffrin - wer wird Slalom-Weltmeisterin? Ein Hundertstel-Krimi bis zum Zielhang - dann fällt Hansdotter auf Rang drei zurück - Silber für Michaela Kirchgasser.

Tanja Pouitiainen landet nur auf Rang drei - Kirchgasser hat eine Medaille damit fix.

Mikaela Shiffrin behält die Nerven und verdängt Kirchgasser um 0,22 Sekunden auf Rang zwei,

Eine Konkurrentin muss noch hinter Kirchgasser zurückbleiben.

Jetzt versucht es Maria Höfl-Riesch. Bei der ersten Zwischenzeit verkleinert die ihren Vorsprung und scheidet dann mit einem Torfehler aus.

Tina Maze bleibt mit einer halben Sekunde doch deutlich hinter Kirchgasser zurück. Die erste Konkurrentin ist also gescheitert.

Jetzt Österreichs Medaillenhoffnung Michaela Kirchgasser. Oben kann sie ihren Vorsprung ausbauen. Im Ziel geht sie mit 0,84 Sekunden Vorsprung in Führung.

AUch Veronika Velez Zuzulova verliert im unteren Teil viel Zeit. Hier dürfte die Piste gelitten haben.

Michelle Gagnon (CAN) wird nach einer verhaltenen und fehlerhaften Fahrt auf Rang sieben durchgereicht.

Langsam wird es spannend im Kampf um die Medaillen - die besten acht stehen noch oben.

Jetzt Nicole Hosp. Ein guter Lauf bis zum Zielhang - da passiert ihr allerdings ein schwerer Patzer der viel Zeit gekostet hat - Rang acht mit knapp einer Sekunde Rückstand.

Marlies Schild ist gestartet. Bei der ersten Zwischenzeit kann sie ihre Vorsprung ausbauen. Dann aber ein paar Fehler und sie fällt auf Rang drei zurück.

Nach Sarka Zahrobska ist Marlies Schild an der Reihe. Die Tschechin verdrängt Zettel auf Rang drei.

Kathrin Zettel auf der Strecke. Auch im zweiten Lauf patzt sie oben. Ein guter Lauf, aber sie verliert kontinuierlich und reiht sich auf Rang zwei ein.

Lange bleibt die Schweizerin nicht an der Spitze: Maria Pietilä-Holmner verdrängt sie von Platz eins.

Wendy Holdener dreht kurz vor dem Ziel kräftig auf und kann Schild knapp aber doch von der Spitze verdrängen.

"Vor allem im Mittelteil war es ein echt cooles Gefühl. Ich wollte dann den Zielraum gar nicht mehr verlassen, weil wieviele Leute da sind", strahlt Bernadette Schild.

Die Top 15 nach dem ersten Lauf stehen noch am Start.

Chiara Costazza schrammt nach Zwischenbestzeit um 0,09 Sekunden an der Führung vorbei.

Lena Dürr verbremst ihren Lauf komplett und wird auf Rang sechs durchgereicht.

Erin Mielzynski ist oben zeitgleich mit Schild, unten fällt sie dann aber zurück und reiht sich mit 0,58 Sekunden Rückstand auf Rang zwei ein.

Ein toller Lauf von Bernadette Schild: Die Salzburgerin fährt unter dem Jubel der Zuschauer mit neuer Laufbestzeit zur Führung.

Jetzt eine französische Dreifach-Führung: Laurie Mougel verdrängt ihre Landsfrau von der Spitze.

Sandrine Aubert erwischt den unteren Teil fast perfekt und verpasst die Bestzeit nur um 0,02 Sekunden.

Nastasia Noens verdrängt jetzt Stiegler von der Spitze, die US-Amerikanerin hält aber weiter Laufbestzeit.

Hopp oder Tropp das Motto von Resi Stiegler: Es geht auf, sie ist mit 1,15 Sekunden Vorsprung die neue Führende.

Mona Löseth ist der erste Ausfall des Rennens - nach Zwischenbestzeit passiert ihr ein Torfehler.

Die Schweizerin Michelle Gisin verdrängt die Kanadierin um 0,85 Sekunden von der Spitze.

Der Schnefall hat mittlerweile aufgehört.

Die Kanadierin Elli Tierwil eröffnet den zweiten Durchgang. Im Mittelteil hat sie einige Probleme - 1:45,06 die erste Zeit.

Marlies Schild hat man im ersten Durchgang die lange Pause deutlich angemerkt: "Das letzte Rennen war fast drei Monate her. Die Spannung hat gefehlt. Mit 1,4 Sekunden Rückstand ist nicht mehr viel möglich, vielleicht eine Laufbestzeit, damit sie für die nächsten Rennen ein gutes Gefühl bekommt" meint ihr Trainer Bürgler.

"Es ist sicher packbar, ich freue mich auf den zweiten Lauf. Ich hab mir eine recht gute Linie angeschaut", ist Kirchgasser zuversichtlich.

Von den Österreicherinnen hat wohl nur noch Michaela Kirchgasser Chancen auf eine Medaille - sie liegt mit 0,55 Sekunden Rückstand auf Rang sechs.

Die besten Vier des Klassements werden sich wohl die Goldmedaille untereinander ausmachen. Im Rennen um Edelmetall sind die Top sieben dabei. Dahinter sind die Abstände wohl zu groß. Der zweite Durchgang beginnt um 13.30 Uhr.

"Die Ausgangs-Position passt, perfekt zum Angreifen. Alles oder Nichts heißt die Devise - und genau so werde ich fahren", verspricht Michaela Kirchgasser für den zweiten Durchgang.

Starker Beginn von Resi Stiegler, dann aber fällt sie doch deutlich zurück - mehr als drei Sekunden.

Nicole Hosp fehlen oben 0,41 Sekunden auf die Beste. In Folge baut sie ihren Rückstand auf 1,41 Sekunden aus und liegt damit unmittelbar vor Schild und Zettel auf Rang neun.

Bernadette Schild auf der Strecke. Ein Fehler gleich im oberen Teil kostet viel Zeit. Mit 2,05 Sekunden Rückstand reiht sie sich auf Rang 15 ein.

"Ich bin lang kein Rennen gefahren, das hat sich auf die Fahrt übertragen. Aber heute gibt es nichts zum enttäuscht sein. Jetzt fahre ich noch einen zweiten. Lauf und dann habe ich meinen WM-Auftritt. Mir hat noch das kleine bisschen gefehlt, um den Schwung zu ziehen", kommentiert Schild ihren Lauf.

Die Kanadierin Erin Mielzyski hält im oberen Teil noch gut mit, dann verliert sie jedoch, wie auch Marlies Schild, im Mittelteil viel und hat im Ziel mehr als zwei Sekunden Rückstand.

Keine Verschnaufpause: Marlies Schild steht am Start. 0,22 Sekunden Rückstand bei der ersten Zwischenzeit. Im Mittelteil verliert sie dann aber einiges und hat im Ziel dann doch 1,43 Sekunden Rückstand.

Michaela Kirchgasser ist oben gut dabei. Auch der Mittelteil ist ihr gut gelunden. Unten verliert sie aber etwas - Rang sechs mit 0,50 Sekunden Rückstand.

Der erste Ausfall des Rennens: Irene Curtoni (ITA) schafft es nicht ins Ziel.

Maria Höfl-Riesch holt im unteren Teil auf und ist zwei Zehntel hinter der Schwedin Vierte.

Es geht Schlag auf Schlag: Kathrin Zettel auf der Piste. Auch sie patzt nach wenigen Toren erstmals. 1,21 der Rückstand bei der zweiten Zwischenzeit - im Ziel sind es dann 1,5 Sekunden. Ihre Chancen auf eine Medaille sind damit wohl dahin.

Auch Mikaela Shiffrin kann mit ihrem Lauf nicht zufrieden sein. Der untere Teil gelingt ihr aber ganz gut, hier kann sie ihren Rückstand von 0,53 Sekunden auf 0,18 Sekunden verkleinern.

Veronika Velez Zuzulova verpatzt ihren Lauf, eine Reihe kleiner FRehler summiert sich, für die Slovakin reicht es nur zu Platz vier.

Tanja Poutiainen ist knapp an Handotter dran, ihr Rückstand beträgt 17 Hundertstel, die sie vor allem im Mitelteil "aufgerissen " hat.

Frida Hansdotter nimmt Maze schon im oberen Teil 32 Hundertstel ab. Bis in Ziel baut sie ihren Vorsprung auf eine knappe halbe Sekunde aus.

Tina Maze gestartet. Bei leichtem Schnefall erwischt die Slowenin einen guten, aber keinen perfekten Lauf.

Mit Temparaturen um die Null Grad ist wärmer als in den vergangenen Tagen, die Piste entsprechend weniger hart.

In wenigen Minuten geht es mit Tina Maze los.

Titelverteidigerin ist Marlies Schild, den Slalom beim Weltcupfinale gewann Michaela Kirchgasser: "Erinnerungen an 2012 sind voll präsent. Der Lauf schaut super aus, sollte mir liegen. Ich werde voll angreifen."

"Ich hab gemischte Gefühle. Ich bin schon lange kein Rennen mehr gefahren, weiß nicht, wie es wird. Ich halte meine Erwartungshaltung gedämpft und probiere das zu fahren, was ich im Moment drauf habe", meinte Schild nach dem Einfahren.

Auch Tina Maze (SLO), Frida Hansdotter (Bild/SWE) und Maria Höfl-Riesch (GER) finden sich im engeren Favoritenkreis.

Die große Favoritin ist Mikaela Shiffrin: Die US-Amerikanerin ist in Schilds Abwesenheit mit drei Siegen auf den Slalom-Thron gestiegen.

Neben Marlies Schild gehen für den ÖSV noch Bernadette Schild, Kathrin Zettel, Michaela Kirchgasser und Nicole Hosp an den Start.

Man darf gespannt sein, wie es heute für sie läuft. Da Schild sieben Slaloms verpasst hat, darf sie nicht mehr in der ersten Gruppe starten, sie bekam die Startnummer elf zugelost.

Alle Augen sind heute auf Marlies Schild: Vor Weihnachten zog sich die Salzburgerin im Training einen schweren Innenbandriss zu. Von Saisonende war die Rede, vom Karriereende gar. Heute, zwei Monate später geht sie im WM-Slalom an den Start.

Herzlich Willkommen zum letzten Damen-Bewerb bei der WM in Schladming.