Austria's Regina Sterz speeds down the course on her way to set the fastest time during training for the women's downhill, at the Alpine skiing world championships in Schladming, Austria, Wednesday, Feb.6, 2013. (AP Photo/Shinichiro Tanaka)

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Schladming 2013
02/10/2013

Damen-Abfahrt: Der Ticker zum Nachlesen

Der letzte Speed-Bewerb der WM im KURIER-Ticker.

Damen-Abfahrt: Der Ticker zum Nachlesen

Die Entscheidung ist gefallen: Die Französin Marion Rolland gewinnt überraschend vor der Italienierin Nadia Fanchini und der Deutschen Maria Höfl-Riesch. Beste Österreicherin ist Andrea Fischbacher auf Rang acht,.

Es geht also doch noch was. Das lässt für Regina Sterz hoffen, die jetzt am Start steht. Oben ist sie noch gut dabei. Dann aber fällt sie zurück, im Ziel fehlen ihr dann 2,05 - Rang sechzehn.

Jetzt muss Fanchini doch noch zittern: Marion Rolland liegt auch bei der letzten Zwischenzeit vor der Italienerin und verdrängt sie mit einer tollen Fahrt im unteren Teil noch von der Spitze.

Mit Tina Weirather ist die letzte der Mitfavoritinnen im Ziel. Die Liechtensteinerin landet auf Rang elf.

Jetzt steht Tina Maze am Start. Auch bei der Slowenin gilt: Oben leuchtet die Zeit grün auf, im Ziel dann rot - Rang sechs.

Stacey Cook geht es nicht anders - sie verliert im unteren Abschnitt mehr fast eineinhalb Sekunden und ist im Augenblick Fünfte.

Es deutet alles auf eine Überraschung hin: Die Läuferinnen haben bis zum Mittelteil durch die Bank Vorsprung auf Fanchini, verlieren dann aber ebenso durch die Bank sehr viel Zeit.

Wieder ein Sturz: Daniela Merighetti ist die Nächste die im Netz landet.

Auch Julia Mancuso kann der Führenden nicht gefährlich werden - Rang vier für die US-Amerikanerin.

Ein Eisen hat der ÖSV noch im Feuer: Mit der Startnummer 22 kommt Regina Sterz.

Maria Höfl-Riesch liegt vor dem Mittelteil 82 Hundertstel vorne - und auch Sie verliert alles. Rang zwei mit 0,54 Sekunden Rückstand.

"Es war nicht einfach wegen der Sicht und den Unterbrechungen. Mein Lauf war aber einfach nicht gut genug", kommentiert Anna Fenninger.

Auch Nadja Kamer verliert, sie hatte aber 99 Hundertstel Vorsprung bei der zweiten Zwischenzeit. Im Ziel hat sie 0,58 Rückstand und reiht sich auf Rang zwei ein, Fischbacher ist damit Dritte.

Elisabeth Görgl ist gestartet. Bei der zweuiten Zwischenzeit liegt sie sieben Zehntel voran. Doch auch sie verliert im Mittelteil und ist 0,20 Sekunden zurück. Der Rückstand summiert sich im Folge und beträgt im Ziel 1,32 Sekunden - Rang drei.

Nach Alice McKennis kommt Lizz Görgl an die Reihe. Fanchini muss den Mittelteil perfekt erwischt haben, alle Läuferinnen verlieren auf diesem Teilstück extrem viel Zeit.

Jetzt mit Lara Gut eine der Favoritinnen auf der Strecke: Auch sie kann vor allem im Mittelteil nicht mit Nadia Fanchini mithalten und reiht sich mit +1,80 auf Rang fünf ein.

Fenninger ist gestartet. Im oberen Teil erwischt sie alle Schlüsselpassagen gut und liegt vorne. Im Mittelteil patzt aber auch sie und liegt 0,10 Sekunden zurück. Dann verliert sie allerdings wirklich viel: Rang drei mit 1,39 Sekunden Rückstand.

Vor Anna Fenninger ist Rennen jetzt wieder einmal unterbrochen.

Der nächste Sturz: Dominique Gisin landet nach Zwischenbestzeit im Netz. Auch ihr dürfte nichts passiert sein. Die Läuferin sind durch Bank überrascht, wie eisig die Piste heute ist.

Auch die Slowenin Ilka Stuhec kann der Führenden nicht gefährlich werden: Sie hat auf Rang drei genau zwei Sekunden Rückstand.

Als nächste Österreicherin kommt Anna Fenninger mit Startnummer zehn.

Es geht weiter - die Italienerin Sofia Goggia ist bereits auf der Strecke. Auch Sie hat schwere Probleme und kann nur mit Mühe im Rennen bleiben. Ihre Rückstand ist mit +2,69 Sekunden beträchtlich.

Andrea Fischbacher ist mit ihrer Fahrt natürlich alles andere als zufrieden: "Ich habe alles versucht, mich hat es aber ein paar Mal hinten reingedrückt und das ist sehr kräfteraubend."

Nach Hroneks Sturz müssen natürlich die Netze wieder repariert werden, entsprechend ist das Rennen unterbrochen.

Und gleich der nächste Ausfall: Veronique Hronek verschlägt es den Ski, die Deutsche verliert die Kontrolle und landet ebenfalls im Netz. Gott sei Dank bleibt auch sie unverletzt.

Andrea Fischbacher ist gestartet. Nach der zweiten Zwischenzeit verliert sie die Linie und muss einen weiten Umweg fahren. Das hat viel gekostet: Sie liegt nach der vierten Zwischenzeit 0,45 Sekunden zurück. Bis ins Ziel verliert sie weiter - +1,07. Das wird heute wohl nichts mit einer Medaille.

Das Rennen ist weiter unterbrochen. Vor Fischbacher wird noch ein Vorläufer über die Piste gehen.

Andrea Fischbacher muss jetzt etwas auf ihren Start warten. Das Sicherheitsnetz muss geflickt werden.

Jetzt die erste Österreicherin: Stefanie Moser gibt ihr WM-Debüt. Bei der zweiten Zwischenzeit liegt sie schon 0,40 Sekunden vorne. Dann geht aber in einer Kurve im Mittelteil der Ski auf und sie kommt zu Sturz. Moser steht schon wieder, das Rennen ist derzeit unterbrochen.

Nadia Fanchini liegt bei den ersten beiden Zwischenzeiten knapp zurück, dann zeigt sie aber ihre Klasse und fährt der Sloweinin bis ins Ziel auf 3,21 Sekunden davon.

Brodnik hat ein paar Probleme auf der Strecke, schafft es aber gesund ins Ziel. 1:53,37 ihre Zeit.

Gleich geht es los: Vanja Brodnik bereitet sich schon im Starthaus vor.

Als erste der Mitfavoritinnen wird Lara Gut mit Startnummer 11 ins Rennen gehen, Maria Höfl-Riesch (Bild) folgt mit 16, unmittelbar nach ihr Julia Mancuso mit 17. Tina Maze wird als 20. ins Rennen gehen,

Die Startnummern der Österreicherinnen: 3 Stefanie Moser mit Startnummer 3, 4 Andrea Fischbacher, 10 Anna Fenninger, 13 Elisabeth Görgl, 23 Regina Sterz.

Etwas Vorsichtiger ist da Andrea Fischbacher: "Die Strecke ist nicht allzu schwer, da darf man keinen großen Fehler machen. Es wird sicher eine spannende Entscheidung."

Auch Lizz Görgl ist nach dem Einfahren zuversichtlich :"Ich glaube, das ist eine gute Strecke für mich. Aber ich muss entsprechend Gas geben."

Bedingungen bei denen sich Anna Fenninger gute Chancen ausrechnet: "Neuer Tag, neues Glück! Es ist hier von Tag zu Tag eisiger geworden, das taugt mir. Ich freue mich auf dieses Rennen hier."

Das Wetter ist den Damen heute hold: Es ist kalt (Minus 8 Grad), sonnig und windstill - perfekte Bedingungen also.

Die Österreicherinnen waren in dieser Saison noch nicht besonders erfolgreich: Den einzigen Podestplatz konnte Anna Fenninger in St. Anton herausfahren.

Vonn gewann die beiden Abfahrten in Lake Louise und die WM-Genaralprobe in Cortina. Das Rennen in Val d'Isere konnte die Schweizerin Lara Gut (Bild) für sich entscheiden, in St. Anton hieß die Siegerin Alice McKennis (USA).

Top-Favoritin und dreifache Saisonsiegerin Lindsey Vonn fehlt natürlich nach ihrem schweren Sturz im Super G.

Herzlich Willkommen beim letzten Speed-Bewerb der Ski-WM in Garmisch, der Abfahrt der Damen.