Martin Fourcade sicherte sich zum dritten Mal in Folge die große Kristallkugel.

© APA/EPA/MAURI RATILAINEN

Biathlon
03/16/2014

Martin Fourcade vorzeitig Gesamtweltcup-Sieger

Der Franzose wird in der Verfolgung hinter dem Norweger Bö Zweiter. Landertinger belegt Rang acht.

Der Franzose Martin Fourcade ist zum dritten Mal in Serie Gesamtsieger im Biathlon-Weltcup. Der 25-Jährige musste sich am Sonntag in Kontiolahti in der Verfolgung über 12,5 km nur dem Norweger Johannes Thingnes Bö geschlagen geben, der trotz fünf Strafrunden auch den dritten Bewerb in Finnland gewann. Als bester Österreicher landete Dominik Landertinger auf Platz acht.

"Das ist ein großer Sieg für mich. Ich wollte diesen Gesamtsieg unbedingt, das war mein großes Ziel nach Olympia. Ich bin sehr stolz, dass ich das zum dritten Mal geschafft habe", betonte Doppel-Olympiasieger Fourcade. Drei Gesamt-Triumphe en suite waren bisher nur dem Ostdeutschen Frank Ullrich (1980 bis 1982) sowie dem Franzosen Raphael Poiree (2000 bis 2002) gelungen.

Fourcades Weltcup-Konkurrent Emil Hegle Svendsen aus Norwegen gab das Rennen nach neun Fehlern nach dem dritten Schießen entnervt auf, womit die Entscheidung schon vor dem Saisonfinale in Oslo fiel. Auch die Österreicher hatten mit dem teilweise starken Wind am Schießstand ihre Probleme. Lediglich Christoph Sumann kam mit nur einem Fehler durch und verbesserte sich damit vom 45. Rang nach dem Sprint noch auf den elften Platz.

Bö gewinnt erneut

Der erst 20-jährige Kontiolahti-Dominator Bö, der schon die beiden Sprints gewonnen hatte, schoss beim letzten Stehend-Anschlag sogar vier Fahrkarten, lag am Ende aber trotzdem 16,3 Sekunden vor Fourcade (3 Strafrunden) und freute sich über seinen insgesamt fünften Saisonsieg. Damit überholte er im Gesamtweltcup nicht nur Landertinger, der nun Vierter ist, sondern auch Svendsen. Der Schwede Björn Ferry (+20,4/3) komplettierte das Podest als Dritter.

Landertinger musste insgesamt vier Mal in die Strafrunde und hatte am Ende 31,8 Sekunden Rückstand auf Sieger Bö. "Durch den starken Wind hatte ich beim letzten Schießen sogar Tränen in den Augen, was das Ganze doppelt schwierig machte. Alles war verschwommen, deshalb kann ich mit den zwei Fehlern (beim letzten Schießen, Anm.) zufrieden sein", erklärte der 26-jährige Hochfilzener.

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