Sport | Wintersport
13.01.2013

Hirschers Traumlauf zum Triumph

Nach Platz acht im ersten Durchgang deklassierte der Skistar die Konkurrenz

So leicht lässt sich ein Marcel Hirscher nicht aus dem Konzept bringen. Nicht an einem Ort wie Adelboden, nicht bei einem Klassiker. Und schon gar nicht an einem Sonntag, dem Dreizehnten.

Nach seinem Ausritt im Riesenslalom am Samstag (Platz 16) stand dem 23-jährigen Gesamtweltcup-Titelverteidiger der Sinn nach Rehabilitation, und es war angerichtet: 23.000 Fans im Zielstadion am Chuenisbärgli, das im Kontrast zum lieblich anmutenden Namen eine der schwierigsten Prüfungen des Winters darstellt; dazu die Startnummer eins für die Nummer eins aus Annaberg-Lungötz – doch bei Halbzeit des drittletzten Slaloms vor der WM lag Hirscher "nur" an achter Stelle.

Ein Fehler zu Beginn des steilen Schlussabschnitts war einer zu viel, mit einer späteren Nummer hätte Hirscher vielleicht eine Warnung erhalten. "Aber einer muss ja die Eins haben, heute war’s halt ich."

Ruhig Blut

Nun ist Marcel Hirscher nicht der Typ, der in Panik verfällt. Aber der 1,73 Meter kleine Salzburger kann die öffentliche Wahrnehmung seiner Großtaten einschätzen: "Wär’s auch am Ende Platz acht gewesen, hätt’s geheißen, jetzt ist der Hirscher wieder weg vom Fenster."

Mit Druck versteht er inzwischen freilich umzugehen. "Ich hab’ alles auf eine Karte gesetzt. All in, wie’s beim Pokern heißt, alles oder nichts." Eine Rechnung, die aufging. "Die erste Fahrt war ja bis zu meinem Fehler auch super", analysierte der 23-Jährige seine Halbzeitanalyse, "das hat mich positiv gestimmt."

Und so wurden aus knapp einer Sekunde Rückstand auf den Halbzeitführenden Manfred Mölgg drei Zehntelsekunden Vorsprung auf Mario Matt, den Zweiten. Der zweite Durchgang war ein Traumlauf von Hirscher, nur US-Boy Chodounsky hatte weniger als eine Sekunde Rückstand auf den Österreicher.

Mission WM

Hirscher durfte die überdimensionale Kuhglocke schwingen, die die Sieger in Adelboden traditionell bekommen. "Jetzt ist wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen", sagte der Gewinner nach dem zehnten Podestplatz (vier Siege) beim elften Start in einem Technikrennen in dieser Saison.

Damit ist seine Mission noch nicht erfüllt – in 21 Tagen steht die WM in Schladming an, und die wird für den Mann im roten Trikot ein ganz neues Erlebnis. 2011 in Garmisch-Partenkirchen fehlte Hirscher verletzt, sein Debüt 2009 in Val d’Isère endete auf dem vierten Platz im Riesenslalom, sieben Hundertstelsekunden fehlten auf Bronze.

Schnick, Schnack, Schnuck

Siegen oder fliegen. Das war das Motto von Marcel Hirscher am Sonntag im zweiten Durchgang des alpinen Ski-Weltcup-Slaloms in Adelboden. Der Salzburger stürmte mit einem wahren Traumlauf zum Sieg und brachte die Konkurrenten, Trainer, Experten und Fans einmal mehr zum Staunen.

Wie ruft man eine derartig entfesselte Leistung wie im heutigen zweiten Durchgang ab?
"In dem man alle Skrupel zur Seite schiebt. Hosen runter und gib ihm. Da gibt es kein Taktieren, kein Denken an Weltcup-Punkte. Hopp oder Tropp. Schnick, Schnack, Schnuck."

Wie hoch war das Risiko, das Sie eingegangen sind?
"Die Chance war 50:50, dass ich durchkomme. Zweimal hintereinander bringt man so einen Lauf ganz sicher nicht ins Ziel. Ich hab mich wie schon am Samstag im Riesentorlauf entschlossen, 'all in' zu gehen. Gestern bin ich bestraft und heute belohnt worden. Daran sieht man sehr klar und deutlich, wie knapp Sieg und Niederlage zusammenliegen."

Fühlen sich solche Siege dann besonders schön an?
"Das Glücksgefühl war sehr groß. Es ist schön, wenn man für so ein großes Risiko mit einem Sieg belohnt wird."

Die Schweizer Skilegende Bernhard Russi hat Ihnen nach dem ersten Durchgang im Schweizer Fernsehen keine Siegchance mehr gegeben. Hat Sie das zusätzlich motiviert?
"Ich habe es zwischen den Durchgängen im Hotelzimmer gesehen und gehört. Ich hab mir gedacht, dass er wohl recht haben wird. Aber es ist doch schön, wenn man sogar die Experten eines Besseren belehren kann."

Hat Sie der Ausrutscher im Riesentorlauf am Samstag in irgendeiner Form beeinflusst?
"Nein. Ich habe mich nur geärgert, dass geschrieben wurde: 'Hirscher schenkte Sieg her'. Wie soll ich bitte während der Fahrt wissen, dass ich eine Sekunde Vorsprung hab und nicht alles riskieren muss?"

Sie befinden sich im Riesentorlauf und im Slalom in Überform. Fühlen Sie sich persönlich in einer der beiden Disziplinen wohler?
"Nein, ich spüre da keinen Unterschied. Ich fühle mich in beiden Disziplinen gleich wohl und sicher."

Der Klassiker-Spezialist

Dritter im Slalom von Zagreb, Zweiter in Adelboden Mario Matt ist wieder einmal rechtzeitig zu den großen Torlauf-Klassikern in Richtung Bestform unterwegs.

Ausgiebige Materialtests zur Weihnachtszeit haben den 32-jährigen Arlberger zurück in die Erfolgsspur gebracht, und das war schon im vergangenen Jahr so (Vierter in Adelboden, Vierter in Wengen, Zweiter in Kitzbühel), und es war 2011 nur wenig anders (Vierter in Adelboden, Fünfter in Wengen, Achter in Kitzbühel).

Entsprechend aufgeräumt war der Slalom-Weltmeister der Jahre 2001 und 2007 im Berner Oberland: "Die Richtung stimmt, das Letzte bis zum Limit hat noch ein bisserl gefehlt." Die Sicherheit, die Matt in gewissen Phasen seiner Karriere immer wieder einmal vermisst hatte (einmal war es das Material, ein anderes Mal der Rücken), sie kehrt allmählich wieder zurück.

Sicherheitslauf von Pranger

Beispielgebend ist da natürlich auch ein Teamkollege: " Marcel hat in diesem Winter schon jede Menge Stockerlplätze, da kann man dann auch ganz anders drauflosfahren. Aber wenn man spürt, dass man dabei ist, ist das schon einmal ganz gut. Und dann ist auch die Motivation kein Problem.“"

Manfred Pranger, neben Matt und Hirscher wohl der Dritte im österreichischen Slalom-WM-Bunde, wollte "nach Platz 17 und einem Ausfall endlich wieder ein Ergebnis". Das gelang dem Tiroler, auch wenn er nach Problemen zu Beginn des zweiten Durchgangs auf Sicherheit fuhr – Platz sieben.

Die Kandidaten für den WM-Slalom

Hirscher, Matt und ....

Hirscher & Schlierenzauer: Jungstars im Rampenlicht

Der eine hat seinen Hauptwohnsitz auf Wolke sieben, der andere ist auf dem Siegespodest zu Hause; der eine fliegt seinen Gegnern seit Jahren um die Ohren, der andere fährt der Konkurrenz auf und davon; der eine ist auf dem Sprung in die Rekordbücher und zum absoluten König der Lüfte, der andere gilt schon jetzt als neuer Hermann Maier.

Beide, Skisprungstar Gregor Schlierenzauer und Pistenheld Marcel Hirscher, sind Winnertypen und Publikumslieblinge und die größten VIPs, die der österreichische Wintersport zu bieten hat.

Was zeichnet die beiden Seriensieger aus? Wieso kommen die beiden beim Fanvolk so gut an? Wieso prägen zwei 23-Jährige schon in jungen Jahren ihren Sport?

Otmar Weiß, Sportsoziologe im Zentrum für Sportwissenschaft der Universität auf der Schmelz, weiß, was hierzulande einen Sportler zum Star macht. "Ein typisch österreichisches Auftreten", erklärt der Fachmann, "der Star kommt aus einfachen Verhältnissen, arbeitet sich durch seinen Fleiß hinauf. So bekommen die Fans das Gefühl: Der ist einer aus unserer Mitte. Und dann bleibt ein echter Star im Erfolg bescheiden und natürlich."

Aber wie viel Gregor Schlierenzauer steckt nun eigentlich in Marcel Hirscher? Und ist umgekehrt Hirscher vielleicht gar ein kleiner Schlieri?

Das Talent

Grenzgenial. Außergewöhnlich. Einzigartig. Anton Innauer fallen zu Gregor Schlierenzauer längst nur noch Superlative ein. Vor allem eine Fähigkeit zeichnet den Tiroler Luftikus aus: "Er spielt mit der Luft", sagt der österreichische Skisprung-Cheftrainer Alexander Pointner, "sein Fluggefühl ist exzellent."

Marcel Hirscher beherrscht auch nach der alpinen Materialreform Schwünge mit extremen Schräglagen wie (außer Ted Ligety im Riesenslalom) kaum ein anderer.

Die Frühstarter

Früh übt sich, wer ein Superstar werden will. Sowohl Marcel Hirscher als auch Gregor Schlierenzauer waren und sind immer noch ihrer Zeit voraus, beide haben auf der Karriereleiter einige Sprossen übersprungen. Schlierenzauer feierte bereits bei seinem dritten Weltcup-Einsatz seinen ersten Weltcupsieg – im zarten Alter von 16.

Marcel Hirscher gewann serienweise Schülerrennen, wurde dreifacher Junioren-Weltmeister, löste aber mit seiner Überlegenheit auch regionalen Neid aus. Er würde aufgrund seines extremen Rennstils noch als Teenager völlig kaputte Kniegelenke haben, wurde dem Salzburger prophezeit. Doch jetzt hat Hirscher, 23, schon 15 Weltcup-Rennen gewonnen. In einem Alter, in dem Hermann Maier gerade erst in den Weltcup hatte einsteigen dürfen.

Die Siegermentalität

Erfolgsbesessen, zielstrebig, fokussiert und vor allem nervenstark – das sind die Attribute, die den Trainern zu Hirscher und Schlierenzauer zu allererst einfallen. Skispringer Schlierenzauer wusste schon in jungen Jahren, dass er einmal in den Rekordbüchern landen will. "Ich möchte einmal der beste Skispringer der Welt sein", hatte der Tiroler schon als 18-Jähriger verkündet.

Die Beliebtheit

Hirscher hält nichts von Taktisieren. Auf der Rennpiste genauso wenig wie bei Interviews, seine Auftritte garantieren stets hohen Unterhaltungswert. So auch in Adelboden, wo er den Zuschauern eine große Show lieferte, die nur ausnahmsweise nicht mit einem Happy End ausging, weil er mit Zwischenbestzeit die Grenzen der Physik zu sehr auslotete.

Auch Gregor Schlierenzauer kennt nur eine Devise: voller Angriff. Auch weil er in jedem Springen die Schanzenrekorde anvisiert und sein Herz auf der Zunge trägt, fliegen ihm die Herzen zu.

Die Familie

Was wäre Marcel Hirscher ohne die Hilfe seines Vaters Ferdinand? Wo würde Gregor Schlierenzauer heute ohne die Ratschläge seines Onkels Markus Prock stehen? Die beiden Stars sind nicht nur echte Familienmenschen, enge Angehörige sind auch die wichtigsten sportlichen Bezugspersonen. "Ich habe bei meinem Onkel hautnah erleben können, wie der Spitzensport funktioniert", sagt Schlierenzauer.

Hirschers Vater hatte noch im Seniorenalter Landescup-Rennen gegen Hermann Maier bestritten und gilt in seinem Umfeld als brillanter, wenn auch nicht immer bequemer Analytiker. Unter seiner Regie wurde Marcels Freund Mathias Walkner im vergangenen Herbst sensationell Motocross-Weltmeister. Von Marcel wird der Papa "Ferdl" gerufen – eine Anrede, die nicht auf Respektlosigkeit, sondern auf eine besonders freundschaftliche Beziehung Vater – Sohn zurückzuführen ist.

Wenn Papa Hirscher nicht vor Ort ist (wie bei den Nordamerika-Rennen), ruft ihn Marcel noch vom Zielraum aus nach jedem Rennen an, um sich seine Fachmeinung anzuhören.

Die Marketing-Maschine

Marcel Hirscher und Gregor Schlierenzauer beschränken sich längst nicht mehr nur aufs Skifahren und Skispringen. Die beiden machen auch beim Après-Sport gute Figur. Hirscher hat eine eigene Modekollektion und fährt im Slalom einen eigenen Hirscher-Ski, Schlierenzauer hat seine Modelinie GS selbst mitdesigned.

Die Entertainer

Lockere Sprüche, lässige Frisuren, coole Outfits – Hirscher und Schlierenzauer fliegen auch abseits der Pisten und Schanzen die Herzen zu. "Mir ist es ein Anliegen, dass mich die Leute mögen." Marcel Hirscher will nicht beleidigend, aber trotzdem aussagekräftig sein.

Das (vom ÖSV in der Vergangenheit sehr geförderte) Phrasendreschen ist ihm zuwider. So meinte Hirscher: "Mir wird schlecht, wenn einer vor dem zweiten Lauf ins Mikrofon sagt: 'Schau’ ma mal, dann seh’ma eh‘."

Die Perfektionisten

Schlierenzauer überlässt nichts dem Zufall und tüftelt stundenlang an Details. "Ich bin sicher perfektionistisch veranlagt." Auch bei Hirscher muss alles im Umfeld passen. Nicht nur vor dem Rennen.

Er kann ungeduldig und lästig werden, wenn es etwa bei Reisen zu Flugverzögerungen kommt. Dann legt er bei Betreuern und Reiseleitern ähnlich strenge Maßstäbe an wie bei sich selbst.

Österreichs Schneekönige

Seriensieger haben eine maßlose Freude am Sport

Der Kopf entscheidet über Sieg oder Niederlage, heißt es. Der Sportpsychologe Alois Kogler bestätigt diese These: „Je besser ein Sportler die Fähigkeiten seines Gehirns nutzen kann, desto erfolgreicher ist er“, sagt der Wissenschaftler, der an der Universität Graz eine Vorlesung zu diesem Thema hält.

KURIER: Besitzen Gregor Schlierenzauer und Marcel Hirscher ein Sieger-Gen?
Alois Kogler: Ein klassisches Siegergen gibt es nicht. Aber Seriensieger haben eine maßlose Freude am Sport. Auch die depressive Lindsey Vonn. Das könnte man vielleicht als "psychologisches Gen" bezeichnen.

Doch was sind dann die Voraussetzungen für Seriensiege?
Aus Untersuchungen von Olympia-Teilnehmern wissen wir, dass mentale Dinge, die man zum Siegen braucht, erlernbar sind. Dabei geht es nicht um Charakterzüge. Denn Siegertypen können so unterschiedlich sein: Zurückgezogen wie Ingemar Stenmark, gescheitert im Leben wie Matti Nykänen – oder sie sind so wie Hirscher und Schlierenzauer. Die werden auch nach ihrer Karriere beruflich Erfolg haben. Es geht letztlich nur um vier Faktoren.

Welche?
Erstens müssen Sportler dem Sport alles unterordnen. Zweitens müssen sie in einem intelligenten, gelenkten Umfeld groß werden. Drittens nützen sie ihr Training optimal aus und beginnen es schon am Tag zuvor im Kopf. Viertens haben sie gute Strategien für die Neu-Konzentration. Ein Gregor Schlierenzauer wartet eine halbe Stunde auf der Schanze – und dann springt er im richtigen Moment wie ein Gott.

Wie gehen Siegertypen mit Nieder­lagen um?
Je nach Alter und Erfahrung unterschiedlich. Ein 16-Jähriger darf nach Niederlagen noch einen Tag lang völlig zerstört sein. Einem 19-Jährigen aber sage ich: Gib dir drei Sekunden Zeit für deinen Ärger und dann vergiss ihn. Jetzt beginnt das Lernen aus der Niederlage.

Kann man seine Emotionen so lenken?
Ja, das kann man erlernen. Ein 19-Jähriger muss mit seinen Emotionen schon umgehen können. Ein Tennisspieler hat zwischen zwei Ballwechseln 20 Sekunden Zeit, in denen er seine Gefühle regulieren muss. Roger Federer hat mit 17 Jahren noch Schläger zertrümmert. Danach hat er – unter guter Führung – gelernt, mit diesen Emotionen umzugehen.

Slalom in Adelboden

Endstand

1. Marcel Hirscher (AUT) 1:51,75
2. Mario Matt (AUT) +00,30

3. Manfred Mölgg (ITA) +00,62
4. Ivica Kostelic (CRO) +01,12
5. Felix Neureuther (GER) +01,16
6. Alexis Pinturault (FRA) +01,19
7. Manfred Pranger (AUT) +01,72
8. Fritz Dopfer (GER) +01,86
9. Steve Missillier (FRA) +01,92
10. David Chodounsky (USA) +02,12
11. Ted Ligety (USA) +02,44
12. Giuliano Razzoli (ITA) +02,50
13. Henrik Kristoffersen (NOR) +02,69
14. Naoki Yuasa (JPN) +03,01
15. Roberto Nani (ITA) +03,03
16. Manuel Feller (AUT) +03,05
. Jean-Baptiste Grange (FRA) +03,05
18. Gabriel Rivas (FRA) +03,15
19. Steven Theolier (FRA) +03,16
20. Alexander Choroschilow (RUS) +03,19
21. Krystof Kryzl (CZE) +03,28
22. Ramon Zenhäusern (SUI) +03,30
23. Victor Muffat Jeandet (FRA) +03,36
24. Markus Vogel (SUI) +03,58
25. Leif Kristian Haugen (NOR) +04,07
26. Truls Johansen (NOR) +04,16

2. Durchgang

1. Marcel Hirscher (AUT) 55,23
2. David Chodounsky (USA) +0,83
3. Alexis Pinturault (FRA) +1,05
4. Mario Matt (AUT) +1,12
5. Gabriel Rivas (FRA) +1,40
6. Henrik Kristoffersen (NOR) +1,42
7. Ivica Kostelic (CRO) +1,43
8. Ted Ligety (USA) +1,48
9. Manfred Mölgg (ITA) +1,49
. Naoki Yuasa (JPN) +1,49
11. Felix Neureuther (GER) +1,57
12. Alexander Choroschilow (RUS) +1,59
13. Ramon Zenhäusern (SUI) +1,62
14. Jean-Baptiste Grange (FRA) +1,65
15. Steven Theolier (FRA) +1,68
Weiter:
20. Manuel Feller (AUT) +1,83
21. Manfred Pranger (AUT) +1,92