Kein Grund zur Klage: Großschartner fährt in Spanien bärenstark

© APA/AFP/ANDER GILLENEA

Sport
10/30/2020

Vuelta: Felix Großschartner sprintet auf den zweiten Platz

Mit dem nächsten Spitzenergebnis sichert der Bora-hansgrohe-Profi den sechsten Gesamtrang ab. Primoz Roglic gewinnt die 10. Etappe

Seine erste große Landesrundfahrt als Kapitän kann Felix Großschartner auch nach der zehnten Etappe weiter als Erfolg verbuchen: Nach den Plätzen fünf (erste Etappe), sieben (dritte) und fünf (fünfte) bei der Vuelta 2020 wurde der 26-jährige Oberösterreicher am Freitag am Ende der 185 Kilometer von Castro Urdiales nach Suances Zweiter hinter dem Slowenen Primoz Roglic.

Die Sprinter hatten sich wohl etwas ausgerechnet im Finale, jedoch war der letzte Anstieg steiler als von den schnellen Herren gedacht, weshalb sich die Klassementfahrer vorne einreihten, und mit einem Angriff auf den letzten Metern setzte sich Jumbo-Visma-Profi Roglic dann knapp vor Bora-hansgrohes Großschartner durch.

Roglic profitierte von Zeitgutschriften für den Erfolg (=zehn Sekunden) und liegt nun im Gesamtklasssement zeitgleich vor dem Ecuadorianer Richard Carapaz (Ineos), der erst an 14. Stelle ins Ziel kam und zudem drei Sekunden langsamer war als der neue Gesamtführende. Dritter ist der Ire Dan Martin (Israel) mit 28 Sekunden Rückstand. Felix Großschartner wahrte den sechsten Rang, 3:19 Minuten beträgt der Abstand auf Roglic.

Zufriedener Großschartner

„Ich klemmte mich an Guillaume Martins Hinterrad und fuhr nach vorne, aber letztlich war Roglic heute doch zu stark. Ich bin jedenfalls mit dem zweiten Platz sehr zufrieden“, sagte Großschartner.

Das Wochenende wird stressig. Schon am Samstag wartet nach drei Anstiegen der ersten Kategorie eine schwere Bergankunft am Etappenende, die Fahrt zum Alto de Ferrapona ist 18,6 Kilometer lang und bis zu 9,1 Prozent steil (Schnitt: 5,7%). Noch dicker kommt es am Sonntag: Zwar sind nur zwei Berge der ersten Kategorie zu überqueren, dafür ist das Finale zum Alto de l'Angliru 13,2 Kilometer lang und 9,4% steil - im Mittel. Und in der Spitze bis zu 17,6 Prozent...

Vuelta, 10. Etappe (Castro Urdiales–Suances, 185 km): 1. Roglic (SLO) Jumbo-Visma 4:14:11, 2. Großschartner (AUT) Bora-hansgrohe, 3. Bagioli (ITA) Deceuninck-Quick Step, 7. D. Martin (IRE) Israel alle gl. Zeit, 14. Carapaz (ECU) Ineos +3. – Gesamt: 1. Roglic 40:25:15, 2. Carapaz gl. Zeit, 3. D. Martin +25, 4. Carthy (GBR) Education First +51, 5. Mas (ESP) Movistar +1:54, 6. Großschartner +3:19.
Samstag: VillaviciosaAlto de la Farrapona (170 km).

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