Der Renner in Wien: Vieles läuft auf den Streckenrekord hin

Oqbe Kibrom aus Eritrea hat die besten Chancen, die Wien-Bestmarke aus dem Jahr 2023 zu knacken. Die Wetterbedingungen sollen ideal sein.
Die Sieganwärter in Wien: Cheserek, Kibrom und Kurgat (von links)

Gute Wetterbedingungen sollen den afrikanischen Assen am Sonntag beim Vienna City Marathon den 42,195 km langen Weg zu den Streckenrekorden erleichtern. Oqbe Kibrom aus Eritrea führt das Elitefeld der Männer an - er hat die besten Chancen, die Wien-Bestmarke, die der Kenianer Samwel Mailu 2023 in 2:05:08 Stunden aufstellte, zu knacken. 

Sport Talk Vienna-City-Maratho: Konrad und Widu

Der 28-Jährige kommt mit einer Bestzeit von 2:05:37 Stunden nach Wien. 2022 war er beim VCM bereits einmal Dritter. "Ich habe gute Erinnerungen an Wien. Ich bin stark in Form, mein Ziel ist 2:05", sagte Kibrom.  Tafese Delegen aus Äthiopien mit der persönlichen Bestleistung von 2:06:11 sowie die Kenianer Stanley Kurgat mit 2:07:05 und Albert Kangogo mit 2:07:26 bilden eine starke Konkurrenz.  

Rennleiter Mark Milde hofft, dass der ambitionierte Plan aufgeht. "Ich denke, wir haben eine gute Chance auf den Streckenrekord. Es ist ein realistisches Ziel, wenn alles passt und auch das Wetter mitspielt, können wir das schaffen", sagte Milde.

Österreichs Rekordmann erstmals am Start

Österreichs Rekordhalter Aaron Gruen steht mit seinem vor einem Jahr erzielten ÖLV-Rekord von 2:09:53 Stunden in der Starterliste und bereitet sich auf seinen ersten Marathonstart in Österreich vor: „Diese Läufer haben Spitzenleistungen erbracht, die deutlich über meiner eigenen Bestzeit liegen. Das Rennen verspricht daher ein sehr hohes sportliches Niveau. Für mich wird es eine echte Herausforderung sein, mich im gesamten Feld einigermaßen zu behaupten. Ich werde mein Bestes geben und freue mich schon sehr auf Wien und auf das Rennen“, kommentiert er. 

Im Elitefeld der Frauen sind die Äthiopierinnen Haftamnesh Tesfaye und Tigist Gezahagn zu favorisieren. Die Vorjahressiegerin Betty Chepkemoi will dagegenhalten. Die 2025 in Wien bei widrigen Verhältnissen in 2:24:14 triumphierende Kenianerin will wieder ganz vorne mitmischen. „Hierher zurückzukommen, ist für mich sehr emotional. Meine Form ist noch besser als im Vorjahr, ich bin bereit“

Der VCM will 2027 noch größer werden Mit 49.000 angemeldeten Läuferinnen und Läufern für die diversen Bewerbe am Samstag und Sonntag verzeichnet das Event bei der 43. Austragung wieder einen Rekord. 2027 will man weiter wachsen und allem voran auf der vollen Distanz noch mehr Teilnehmer begrüßen, erläuterten die VCM-Geschäftsführer Kathrin Widu und Dominik Konrad.

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