Linz-Topstar Andrejewa zu Indian Wells-Ausraster: "Das ist unentschuldbar"
Superstar in Linz: Mirra Andrejewa
Es war noch bewegender als jedes Jahr. Auch die 35. Auflage beim Linzer Traditionsturnier brachte kurz vor Nennschluss einige Rochaden. Doch plötzlich gab es nach zahlreichen Absagen eine neue Nummer eins: Russlands Jungstar Mirra Andrejewa serviert beim Upper Austria Ladies.
Turnierdirektorin Sandra Reichel war überglücklich, die 18-jährige Andrejewa noch verpflichtet zu haben. Und die Russin selbst ist es auch. "Ich bin dankbar, dass ich so kurzfristig noch eine Wild Card bekommen habe. Ich bin in Miami bald ausgeschieden und habe mich kurzfristig entschieden, doch noch zu spielen diese Woche", sagt Andrejewa.
Ausraster
Für einen kleinen Skandal sorgte sie in Indian Wells zwei Wochen vor Miami, als sie nach einer Niederlage das Racket warf und daraufhin das pfeifende Publikum beschimpfte. Unter anderem war ein "Fuck you" zu hören. "Das ist unentschuldbar, das darf nicht passieren. ich schäme mich dafür", sagt die Nummer zehn der Welt, die schon die Nummer sieben war.
Das Ranking und große Siege sind wichtig, aber noch nebensächlich. "Ich will mich immer weiterentwickeln, das ist mein Ziel. Der Rest kommt von alleine." Freilich würden ihr die Punkte in Linz (Freilos, Achtelfinal-Gegnerin wird noch ermittelt) beim WTA-500-Turnier helfen. "Ich habe nichts zu verteidigen." Vorgenommen hat sie sich auch viel: "Ich mag die Bedingungen, es ist ein guter Start in die Sandplatz-Saison." Das erste Mal in Österreich ist sie nicht. "Ich habe viele Jugendturniere hier gespielt."
Andrejewa ist wie Österreichs Hoffnung Lilli Tagger 18 Jahre alt. Ob sie ihr Tipps geben kann. "Sie tut alles für den Erfolg und hat eine Trainerin, die alles tut, damit sie Erfolg hat. Sie kann ihr auf der Tour enorm helfen." Und sie hatte auch Menschen an ihrer Seite, "die mir sehr geholfen haben."
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