Stefanos Tsitsipas ist der erste Grieche im Paris-Viertelfinale

French Open
Der 22-Jährige ließ im Achtelfinale dem Bulgaren Grigor Dimitrow keine Chance. Auch der Russe Rublew und Djokovic stehen in der Runde der letzten acht.

Stefanos Ttsitsipas steht im Viertelfinale der French Open. Der 22-Jährige setzte sich gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow in drei Sätzen mit 6:3, 7:6, 6:2 durch und zog als erster griechischer Spieler in Paris in die Runde der letzten acht ein.

Auch Andrei Rublew ist beim bedeutendsten Sandplatzturnier der Welt noch im Einsatz. Der Russe bezwang im Achtelfinale den Ungarn Martin Fucsovics in vier Sätzen.

Novak Djokovic wurde auch im Achtelfinale  nicht gefordert. Der Tennis-Weltranglisten-Erste machte am Montag mit dem als Nummer 15 gesetzten Russen Karen Chatschanow beim 6:4,6:3,6:3 kurzen Prozess. In vier Matches gab der Serbe nur 25 Games ab, im Schnitt knapp mehr als zwei pro Satz. Djokovic bekommt es im Kampf um den Einzug ins Halbfinale entweder mit dem Deutschen Daniel Altmaier oder dem Spanier Pablo Carreno Busta zu tun.

Zverev ist negativ

Alexander Zverev ist nach eigenen Angaben negativ auf das Coronavirus getestet worden. „Ich habe das Ergebnis heute bekommen: Ich bin negativ. Ich habe kein Corona“, sagte der 23 Jahre alte Hamburger am Montag dem TV-Sender Eurosport. Er habe sich erkältet und sei „ein bisschen krank“. Aber das hieße „nicht sofort, dass man Corona hat“, wurde Zverev zitiert.

Zverev war am Sonntag bei den French Open im Achtelfinale ausgeschieden und hatte nach seiner Niederlage gegen den 19 Jahre alten Italiener Jannik Sinner von Fieber am Vorabend berichtet. Anschließend gab es Debatten darüber, ob Zverev in diesem Zustand überhaupt habe spielen dürfen und ob er eine Gefahr für seinen Gegner und die anderen Personen auf dem Platz gewesen sei.

Nach Angaben der Veranstalter vom Sonntagabend war Zverev bis dato das letzte Mal am 29. September getestet worden, das Ergebnis sei negativ gewesen. Vor dem Spiel habe die deutsche Nummer eins nicht den Turnierarzt über seine Probleme informiert, hieß es in einem Statement des französischen Verbandes am Sonntag.

Deutsche Überraschung

Im Damen-Bewerb steht die Tschechin Petra Kvitova nach einem 6:2, 6:4 gegen die Chinesin Thang Shuai im Viertelfinale. Die Deutsche Laura Siegemund setzte derweil ihren Erfolgslauf fort. Mit 32 erreichte sie durch ein 7:5, 6:2 gegen die Spanierin Paula Badosa erstmals die Runde der letzten acht.

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