Linz-Star zur Kamera-Debatte: "Spieler müssen mehr geschützt werden"

Die ehemalige French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko schließt sich der Debatte über die fehlende Privatsphäre an.
Will mehr Privatsphäre: Jelena Ostapenko

Bei den Australian Open hatte US-Star Coco Gauff die Debatte über die vielen Kameras gestartet, vor wenigen Tagen zog der Weltranglisten-Erste  Carlos Alcaraz beim Masters-Turnier in Monte-Carlo nach: Der Spanier fordert geschützte Räume vor der Öffentlichkeit. 

"Für die Fans ist das großartig. Sie lieben es zu sehen, was hinter den Kulissen passiert, was wir tun und wie die Turniereinrichtungen aussehen. Aber für die Spieler ist es ein bisschen seltsam, denn wir haben keine Entspannungsmomente mehr", sagte Alcaraz. 

Jetzt äußerte sich auch die Lettin Jelena Ostapenko am Rande des Upper Austria Ladies zu diesem Thema. "Wir haben kaum noch eine Privatsphäre, überall stehen Kameras. Die größeren Spieler und Spielerinnen sollten mehr geschützt werden", sagt die ehemalige French-Open-Siegerin (2017). 

"Die Spielerinnen stehen nicht nur durch die Sozialen Medien mehr im Fokus als zu meiner Zeit. Ein bisschen mehr Privatsphäre sollte es geben", sagt auch Linz-Turnierbotschafterin Barbara Schett, einst die Nummer sieben der Welt.

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