FILE - This is a Monday, Oct. 22, 2012 file photo of Pat McQuaid, President of the Union Cycliste Internationale, UCI,, during a press conference in Geneva, Switzerland. McQuaid says the Lance Armstrong doping affair should not be a campaign issue in the cycling body's election contest. Launching his campaign manifesto Monday July 82013 , McQuaid says "this election should be about cycling today and cycling tomorrow ... (not) about what happened 10 years ago." (AP Photo/Keystone, Salvatore Di Nolfi, File)

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Radsport
07/30/2013

Statutenänderung soll McQuaid bei UCI-Wahl helfen

Kritiker nennen den Passus eine "Peinlichkeit für den Radsport".

Eine fragwürdige Statutenänderung soll den umstrittenen Iren Pat McQuaid vor der Abwahl als Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI bewahren. Der Verband von Malaysia brachte den Vorschlag ein, dass unabhängig von den Interessen des jeweiligen Heimatlandes zwei Verbände für die Nominierung eines Kandidaten ausreichen.

Hintergrund ist die noch immer unklare Situation, ob McQuaid auf dem UCI-Kongress am 27. September in Florenz für eine dritte Amtszeit kandidieren darf. Dafür benötigt der 63-Jährige eigentlich die Unterstützung seines Heimatverbandes, welche die irische Dachorganisation wegen McQuaids fragwürdiger Haltung im Skandal um Lance Armstrong allerdings verweigert. Daraufhin hatte sich McQuaid von der Schweiz, wo er ebenfalls eine Lizenz besitzt, aufstellen lassen. Allerdings muss nach einem Einspruch noch geprüft werden, ob diese Vorgehensweise zulässig ist.

Wie die UCI mitteilte, hätte McQuaid die Unterstützung der Verbände aus Thailand und Marokko sicher. Ausgerechnet zwei Länder, die in Sachen Radsport nahezu kaum eine Rolle spielen. McQuaids einziger Gegenkandidat Brian Cookson kritisierte die Vorgehensweise als "Peinlichkeit für den Radsport". Es sei der "nackte Versuch, die Statuten mitten im Wahlprozess zu ändern".

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