The pack of riders cycles on its way during the 168.5 km ninth stage of the centenary Tour de France cycling race from Saint-Girons to Bagneres-de-Bigorre July 7, 2013. REUTERS/Jean-Paul Pelissier (FRANCE - Tags: SPORT CYCLING)

© Reuters/JEAN-PAUL PELISSIER

Tour de France
07/08/2013

Neuer Dopingbericht auf nach Tour-Ende verschoben

Auf Wunsch einiger Sportler wird der Bericht erst am 24. Juli veröffentlicht.

Das nächste schwarze Kapitel des Radsports wird nicht während der laufenden Tour de France, sondern erst in der Woche danach aufgearbeitet. Dann will der französische Senat den Bericht seiner Kommission zu den Nachuntersuchungen der Dopingproben der Tour 1998 vorlegen.

Der Radsport hat erwirkt, dass dessen Veröffentlichung von 18. auf 24. Juli verschoben worden ist. Mehrere aktuelle Fahrer hatten die französische Sportministerin Valerie Fourneyron beim Tour-Start vergangene Woche auf Korsika darum gebeten. Am 18. Juli steht die Etappe nach Alpe d'Huez auf dem Programm.

McQuaid: "Mehr Respekt für die Fahrer"

In ersten Berichten zu den Ergebnissen der Kommission war von mehr als 50 möglichen Fahrernamen die Rede. Die Skandaltour 1998, die von Polizei-Razzien beim damaligen Team Festina überschattet war, hatte der inzwischen verstorbene Italiener Marco Pantani gewonnen.

Der für eine Wiederwahl kandidierende Präsident des Rad-Weltverbandes (UCI), Pat McQuaid, hat mehr Respekt für die aktuellen Fahrer der Tour de France eingefordert. "Sie verdienen etwas besseres, als ständig nur über Doping befragt zu werden", betonte der Ire am Ruhetag der 100. Auflage. "Bei den vergangenen Klassikern und bei der Tour drehen sich die ersten Fragen immer um Doping. Die Fahrer verdienen mehr Respekt."

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